Dez.
Gundelfingen, 16.November 2025
Liebe Patinnen und Paten,
liebe Freundinnen und Freunde der ´Indienhilfe Wasser ist Leben`,
Ende September feierte unser Hilfswerk sein 30-jähriges Bestehen.
Das Fest fand im Gundelfinger Gemeindesaal statt, im Beisein von zwei leitenden Schwestern unserer Partnerorganisation ´Society of the Helpers of Mary` www.helpersofmary.org und zahlreichen Gästen aus Nah und Fern. Umrahmt wurde das Fest von wundervollen Klängen auf original indischen Instrumenten. (Leitung Peter Vonessen).
Im Rahmen eines Interviews berichteten die beiden Ordensfrauen über ihre persönlichen Beweggründe für den Eintritt in diesen Orden sowie über Ziele, Herausforderungen und Akzeptanz ihrer Gemeinschaft in der indischen Gesellschaft. Ein Film, den ein junges Team aus Gundelfingen in diesem Frühjahr in einigen von uns unterstützten Hilfszentren gedreht hatte, war der Höhepunkt des Abends. (Der Filmschnitt stammt von Jeremy Boateng, der Text von Anna Geretschläger) Den kulinarischen Abschluss bildete eine herzhaft gewürzte Linsensuppe - zubereitet von Tobias Geretschläger - serviert mit Bauernbrot aus dem Föhrental.
1995
"Wie können wir helfen?", diese Frage, gestellt von Maria, Zweitklässlerin der Johann-Peter-Hebel Grundschule Gundelfingen im Frühjahr 1995, gab den Anstoß für die Initiative....
Nov.
Wenn ´Pateneltern` beim Start ins Leben helfen
Eine Gundelfinger Gruppe hatte im Januar 2025 das indische Kinderdorf ´Naya Jivan` besucht und dabei auch Fatima kennengelernt, eine sehr selbstbewusste junge Dame mit Bachelor-Abschluss, 24 Jahre alt, jetzt im Masterstudium (MBA). Ihre allmonatlichen Studiengebühren werden von einem Gundelfinger ´Paten` übernommen. Fatima war mit etwa drei Jahren von ihrer Mutter im Kinderdorf abgegeben worden, so die Leiterin des Mädchenheims.
Okt.
Diese Reise wird uns ein Leben lang begleiten
Ein Bericht von Natalie S. nach unserer Reise im September/Oktober
"Genau einen Tag nach der bewegenden Feier zum 30-jährigen Bestehen der „Indienhilfe Wasser ist Leben“ durften wir vier junge Frauen aus Gundelfingen und Umgebung einige Hilfszentren der Ordensschwestern ´Helpers of Mary`besuchen. Wir starteten in Mumbai (Andheri). Von dort aus ging es weiter nach Naya Jeevan und Muktha Jeevan, sowie in die Slum-Schulen in Malwani und zu den Auszubildenen der Kosmetik- und Nähkurse. Vor Ort werden durch Patenschaften, Spenden und Stiftungen konkrete Maßnahmen umgesetzt. Wir haben gesehen, wie Kinder und Jugendliche mit dieser Hilfe eine echte Chance auf eine bessere Zukunft erhalten.
Nathalie S.
Okt.
Die Indienhilfe „Wasser ist Leben“ feierte 30 jähriges Geburtstagsfest
Im Beisein von Sr. Annie Fernandez und Sr. Joanita Da Costa, zwei leitenden Schwestern aus der indischen Partnerorganisation ´Helpers of Mary` und zahlreichen Gästen aus Nah und Fern, feierte die ´Indienhilfe ´Wasser ist Leben e.V.` am 27. September im Gemeindehaus Gundelfingen ihr 30-jähriges Gründungsfest. Unter der Leitung von Peter Vonessen wurde der Festabend umrahmt von Klängen auf traditionellen indischen Instrumenten. Anna Geretschläger, Zweite Vereins-Vorsitzende, moderierte den Abend.
Okt.
"Gesundheit und Bildung fördern"
Festakt zu 30 Jahre Gundelfinger Indienhilfe "Wasser ist Leben",
Artikel aus von Haus zu Haus
Zum 30-jährigen Jubiläum der Gundelfinger Indienhilfe waren kürzlich Schwester Annie George Fernandes, Leiterin der Ordensgemeinschaft "Helpers of Mary", und Schwester Joanita Da Costa, Mitglied ihres Beraterteams, eigens aus Mumbai angereist, um Einblicke in die Arbeit vor Ort zu geben.
Sept.
Die neuen Brunnen haben das Leben der Musahar-Kinder verändert
Jeder Tag beginnt mit Zähneputzen, Haarewaschen und Körperpflege am neuen Brunnen!
Körperpflege und Zähneputzen sind neu für die Kinder. Diese morgendlichen Rituale am eigenen Brunnen kannten sie bis vor kurzem nicht. Bislang mussten ihre Mütter täglich weite und teilweise gefahrenvolle Wege zurücklegen, um an Wasser zu kommen.
Juni
Frauen gelingt der Start in die ´berufliche Selbstständigkeit`
Im Fischerdorf Korlai betreiben unsere Partnerinnen seit über 50 Jahren eine Krankenstation mit Hebammendienst, dazu seit etwa 10 Jahren einen Kindergarten mit Vorschulbetreuung.
Auch in den Außenbezirken des Dorfes, - wohin Adivasi-Familien vom indischen Staat in den 1970-er Jahren zwangsangesiedelt worden waren -, gibt es unter ihrer Leitung ein Gesundheitszentrum, Kleinkinder- Vorschulbetreuung und Hausaufgabenhilfe.
Sorgsam wird darauf geachtet, dass alle Kinder eingeschult werden, gleich welcher Kaste oder Stammeszugehörigkeit. Im Dorf gibt es eine kirchliche höhere Schule.
Mai
30 Jahre Indienhilfe, Interview aus den Gundelfinger Nachrichten
Hier der Artikel aus den Gundelfinger Nachrichten von Herbert Geisler, vom 28.05.2025
Nach Weihnachten 2024 hatte sich eine Gruppe aus Gundelfingen aufgemacht und verschiedene Stationen besucht: die Zentrale in Andheri/Mumbai, die Hilfszentren im Slum Malwani/ Mumbai und das Fischerdorf Uttan, etwa 40 Meilen nördlich von Mumbai.
Besucht wurde auch das Fischerdorf Korlai samt seinen Außenstationen, ca. 150 Meilen südlich von Mumbai. Sylvester samt Neujahr wurde im Mädchenheim ´Naya Jivan` verbracht.
Danach trennte sich die Gruppe: Zwei Mitglieder traten den Heimweg an, die Weihnachtsferien waren vorbei und die Kinder mussten zur Schule. Ein Gruppenmitglied blieb in der Zentrale der Partnerorganisation und unterrichte den Ordensnachwuchs in Englisch.
Drei Gruppenmitglieder begaben sich auf eine Reise in die Teeberge nach Darjeeling. Dort unterstützt der Verein zwei weitere Mädchenheime. Zuguterletzt wurden nahe Varanasi noch Mushar-Familien besucht, die ´Alleruntersten` der schon ´Unteren`.
Herbert Geisler hat das Interview mit Angela Hörl und Thomas Apel geführt.
Interview siehe anbei.
bitte Zeitungstext anklicken
April
Schluss mit Qualm, Ruß und Atembeschwerden!
Im indischen Kinderdorf Naya Jivan wurden die täglichen Mahlzeiten bislang am offenen Holzfeuer zubereitet. Das Holz stammte aus dem eigenen Gelände. Monsunstürme knickten alle Jahre zahlreiche Äste um und auch hin und wieder Bäume. Immer häufiger klagten die Köchinnen über Atembeschwerden und Augenentzündungen.
Um Gesundheit und Umwelt zu schonen, hat das Erasmus Gymnasium Denzlingen einen neuen Gasherd gespendet. Dafür wurde die Küche rundum renoviert, Küchenboden und Wände wurden neu gefliest, zwei Lagerräume für Gasflaschen und Gemüse neu eingerichtet.
Nun sind Ruß, Augenentzündungen und Atembeschwerden vorbei!
März
Mädchen und Frauen stark machen
In allen Zentren unserer Partnerorganisation´Helpers of Mary`, ob Mädchenheim, Slumzentrum oder Dorfstation werden ärmste Mädchen und ärmste Frauen - unabhängig von Abstammung und Religion - bei Schul- bzw. Berufsausbildungen gefördert.
Über schulische und berufliche Ausbildungen sollen sie in ihrem Land, wo Mädchen und Frauen von alters her eine untergeordnete Rolle spielen, Selbstbewusstsein entwickeln und lernen, sich dem männlichen Geschlecht gegenüber als „gleichwertig“ zu empfinden.
„´Gleichwertigkeit` ist ein Menschenrecht“, sagen unsere Partnerinnen.
Feb.
Ein junges Team vor Ort
Drei junge Erwachsene aus Gundelfingen verbrachten zwei Wochen in Indien.
Das Ziel des jungen Teams war es, anlässlich des 30-Jährigen Bestehens von `Wasser ist Leben`, die Fortschritte langjähriger Entwicklungs-Zusammenarbeit an Hand von Beispielen in einem Filmprojekt festzuhalten.
Das Foto entstand im Mädchenheim Naya Jivan.
Der Film soll am 27. September im Kultur- und Vereinshaus der Gemeinde Gundelfingen
gezeigt werden im Beisein von zwei Ordens-Leiterinnen.
Feb.
Freiwilligendienst für den Ordensnachwuchs
Patricia Duncan-Hauff, Vorstandsmitglied im Gundelfinger Verein ´Indienhilfe Wasser ist Leben` und tätig als Ratsmitglied bei der ECHO-Stiftung, Gundelfingen, hat für mehrere Wochen im Mutterhaus in Andheri 15 junge Frauen, die sich auf den Ordensberuf vorbereiten, in der englischen Sprache unterrichtet. Diese Tätigkeit hatte sie 2020 schon einmal übernommen, damals zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann.
„Das zweijährige Ausbildungsprogramm der Ordensanwärterinnen ist sehr umfangreich und anspruchsvoll. Neben Englisch- und Religionsunterricht, geistlichen Übungen, Selbstreflexion, Yoga, Meditation, gibt es Ausbildungen am Computer, im Berichteschreiben in englischer Sprache, am Herd und an der Nähmaschine, dazu mehrwöchige Praxiseinsätze in Hilfszentren ....."
Patricia Duncan-Hauff,17.Februar 2025









