14.
Mai
 

 

 Überlebensängste im Slum Malwani - Mumbai

aktuell114

 

In diesen schwieriegen Zeiten erst recht hält die ´Indienhilfe ´Wasser ist Leben` regen Kontakt zu den Partnerinnen in Indien.

 

Jüngst kamen sehr bedenkliche Nachrichten aus dem Slum Malwani.

Hier fördert´Wasser ist Leben`ärmste Kinder, Jugendliche und Frauen seit 2005.

 

"... Die Situation in Mumbai ist wegen Covid 19 nicht gut. Die Slumbewohner wurden in die Arbeitslosigkeit getrieben. Was die Menschen auch immer bevorraten konnten an Lebensmitteln, geht nun zur Neige.
Die Ausgangssperre in Indien wurde verlängert. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur zu bestimmten Zeiten verlassen, um nötige Einkäufe zu erledigen. Aber weil sie nicht arbeiten können, haben sie kein Geld.
Außerdem gibt es keine Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu kommen. Sie kämpfen regelrecht um ihr Überleben. Der Hunger ist groß.

 

80% der Erwachsenen sind Tagelöhner. In Malwani gibt es auch Menschen, die an Covid 19 erkrankt sind Abstand voneinander zu halten ist schwierig in Slums wie Malwani. Gemüsehändler schieben ihre Handwägen, Frauen treffen zusammen an Wasserhähnen, wo sie Wasser kaufen können. Kinder spielen überall. Frauen waschen Kleider und Geschirr an der offenen Kanalisation und teilen sich die Wäscheleinen. In den Slums gibt es keine Lösung, Menschenansammlungen zu vermeiden.

 

Zweimal schon verteilten wir Lebensmittelvorräte wie Reis, Dal (Hülsenfrüchte), Zucker, Öl, Tee und Seife an arme Familien und an die Frauengruppen, die wir betreuen. Wir versuchen, ihnen größere Zuteilungen zukommen zu lassen, auch wenn das eine schwierige Aufgabe ist". 

 

Mit einem " herzlichen Dankeschön für die ständige Unterstützung bei der Hilfe für die Armen und Bedürftigen", schließt Sr. Ajita John ihren Bericht.

 

Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben`bittet um Spenden, damit für ärmste Menschen im Slum Malwani Lebensmittel besorgt werden können.

 

IBAN DE16 6806 4222 0003 0303 00