31.
März
 

 

Großer Dank an die Pateneltern!

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Die Mädchen aus 'Naja Jivan' und die Kinder aus der Förderschule in Malwani bedanken sich zu Ostern herzlich bei ihren Pateneltern!

Patenschaften tragen dazu bei, dass diese Kinder ärztlich versorgt werden, eine Schule besuchen und einen Beruf erlernen können.


Noch immer findet kein Präsenz-Unterricht an Mumbais Schulen statt.

An weiterführenden Schulen gibt es seit September 2020 Online - Unterricht für Schüler*innen höherer Klassen. Jüngere Kinder an staatlichen Schulen haben noch keinen Zugang zu Home-Schooling.

 

Im Slum Malwani und im Mädchenheim ´Naya Jivan` werden jüngere Kinder von Hauslehrern*innen unterrichtet. "Wir achten streng auf Abstands- und Hygieneregeln", die Leiterinnen beider Zentren.

 

Derzeit wird auf die Schuljahres-Abschlussprüfungen gebüffelt!

 

Wie es weitergeht, weiß niemand.

Derzeit nehmen Corona-Erkrankungen in und rund um Mumbai wieder stark zu.

 

 

 

 

 

 
11.
März
 

 

"Etwas bewegen in schweren Zeiten"

 

Die SMV-Patenkind-Aktion 2021 des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen im Breisgau 

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Auf Initiative der Schülermitverantwortung (SMV) des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen
möchte die Schulgemeinschaft "in diesen schweren Zeiten zusammenhalten, etwas gemeinsam bewegen
und ihre drei Patenkinder im indischen Mädchendorf ´Naya Jivan`(über den Verein Indienhilfe - Wasser ist Leben e.V.) unterstützen".

 

Die SMV fordert alle Schüler*innen auf, sich zu bewegen, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Langlaufskiern.....

13 000 km Wegstrecke von Denzlingen bis ins Kinderdorf sollen hin-und zurück geschafft werden!

 

Für jede 10 km spendet die SMV einen Euro.

Der Betrag von mindestens 1300,-€ soll dann zum Holi-Fest, dem indischen ´Fest der Farben`,

am 29.03.21 für den Unterhalt der drei Patenmädchen und ihre Schulbildung symbolisch überreicht werden.


Die Initiatoren freuen sich über eine rege Teilnahme!

 

Die zurückgelegten Kilometer können selbstständig eingetragen werden unter dem Link: https://padlet.com/mketterer03/wregiswf5e1rqml


Wer spenden möchte, darf gerne mit der SMV des EGD unter folgender Email-Adresse Kontakt aufnehmen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Gundelfinger Verein ´Wasser ist Leben` fördert Mädchen dieses Kinderdorfs über monatliche Patenschaften.

Die Beiträge (35 EURO/ 50 EURO für Mädchen HIV pos.) werden eingesetzt für Unterhalt, Schul- und Berufsausbildungen.

 

26.
Jan.
 

 

Welt-Lepra-Tag

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Der 26.Januar ist ´Welt-Lepra-Tag`.

Die weit verbreitete und gefürchtete Krankheit des Mittelalters ist bis heute noch nicht ganz ausgerottet. Weltweit wird die Zahl der gegenwärtig Erkrankten auf ca. 11 Millionen geschätzt.

Jedes Jahr stecken sich rund 200.000 Menschen neu mit Lepra an. 60 Prozent der Kranken leben in Indien.

Lepra tritt in der Regel bei unter- und fehlernährten Menschen auf, die unter schlechten und beengten Lebensverhältnissen leben, erschwerten Zugang zu sauberem Trinkwasser und Gesundheitsversorgung haben.

In breiten Bevölkerungsschichten Indiens wird Lepra auch heute noch angesehen als „Strafe der Götter für üble Taten im Vorleben“. An Lepra erkrankte Menschen erleben vielfach Ablehnung und soziale Ausgrenzung.

 

Das Mädchenheim ´Naya Jivan` - übersetzt ´Neues Leben`- wurde 1967 gegründet für Töchter lepröser Eltern. „Die Mädchen sollen ohne das Stigma dieser Krankheit, in frischer Landluft, mit ärztlicher Betreuung, Schul- und Berufsausbildungen aufwachsen können“, so die Gründerin.

Das Heim wird geleitet von der indischen Frauengemeinschaft ´Helpers of Mary`. Derzeit leben hier 130 meist elternlose Mädchen, davon 47 HIV-Waisen.

 

Der Gundelfinger Verein ´Wasser ist Leben` fördert diese Mädchen über monatliche Patenschaften.

Die Beiträge (35 EURO/ 50 EURO für Mädchen HIV pos.) werden eingesetzt für Unterhalt, Schul- und Berufsausbildungen.

 

Wollen auch Sie helfen?

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

27.
Dez.
 

 

"Lass dir die Suppe schmecken!"

 

Origineller Einsatz für Mädchenheim ´Naya Jivan`

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EMMENDINGEN  Viele hundert Gläser Linsensuppen - nach original indischem Rezept - wurden von Schüler*innen und Betreuer*innen der Esther-Weber-Schule Emmendingen im Schuljahr 2018-19  zubereitet, eingeweckt und bei schulischen Veranstaltungen nach und nach verkauft.

Auf jedes Glas klebte ein Etikett:

„Lass dir die Suppe schmecken! Der Erlös geht an das indische Mädchenheim ´Naya Jivan`.


Aus dem Verkaufserlös wurden im Mädchenheim 10 digitale Arbeitsplätze eingerichtet!

Seit dem Lockdown am 24. März 2020 sind noch immer alle Schulen geschlossen, aber fast alle Schulen bieten für höhere Klassen´Homeschooling`an.

 

Zwei Tage vor Weihnachten wurden die beiden Computerräume eingeweiht.

47 Mädchen aus den Klassen 10-12 teilen sich die Arbeitsplätze. Anfang Januar 2021 wurde ihnen eine Computer-Fachkraft zur Seite gestellt. Von den neuen Geräten profitieren auch jene 15 Mädchen, die am Schuljahresende 2019/20 das Abitur ablegten und mit Fernstudiengängen begonnen haben.

 

Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben` bedankt sich sehr herzlich bei den Schüler*innen und Betreuer*innen der Esther-Weber-Schule für den außergewöhnlichen Einsatz!

„Bildung ist das effektivste Mittel gegen Armut“, so die Ordensleitung beim Besuch 2017 im Gundelfinger Rathaus.

 

 

 

 

 

20.
Dez.
 

 

Wenn Kinder Brücken bauen

 

25 Jahre Gundelfinger Initiative Wasser ist Leben

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GUNDELFINGEN  Seit 25 Jahren unterstützt die Gundelfinger Initiative ´Wasser ist Leben` die indische Frauengemeinschaft ´Helpers of Mary`. Aufgrund der Pandemie fällt eine Jubiläumsfeier aus. In einer Broschüre wurden die wichtigsten Hilfsleistungen dargestellt. Die Broschüre kann angesehen werden auf der Webseite des Vereins  unter AKTUELLES/Chronik 25 Jahre.

 

„Wir sind Kinder einer Welt“ 

 

Unter diesem Motto warben einst die Kinder der Gundelfinger Grundschule beim Schulfest 1995 für einen Brunnen im indischen Mädchendorf ´Naya Jivan`. Das Kinderdorf liegt in der Vorgebirgszone der West Ghats, etwa 100 Meilen nordöstlich von Mumbai. Damals lebten 400 Mädchen in dem Kinderdorf, allesamt Töchter lepröser Eltern.

„Unsere drei Brunnen trocknen nach dem Monsun rasch aus, an Gemüseanbau ist nicht zu denken. Trinkwasser wird einmal in der Woche vom Tanklaster angeliefert. Das Wasser ist nicht sauber. Wir müssen es viele Male absieben. Es macht die Kinder krank. Die Mädchen fehlen oft in der Schule“, so die Leiterin des Kinderdorfs zu Gerda Geretschläger, Lehrerin an der Johann-Peter-Hebel Schule Gundelfingen, beim Besuch 1992.

 

06.
Dez.
 

 

Weihnachtspost aus Indien 

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GUNDELFINGEN  In der ersten Adventwoche erreichte uns ein dickes Paket aus Indien mit Briefen unserer Partnerinnen, von Patenmädchen aus dem Mädchenheim ´Naya Jivan`, von Kindern aus dem Slum Malwani, von Kindern aus dem Fischerdorf Uttan und aus dem Mädchenheim ´Asha Niketan`in Darjeeling.

Schwestern und Kinder bedanken sich sehr herzlich für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr und schicken beste Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Dazu kamen auch viele Infos über die gegenwärtige Situation.

Hingegen kam keine Post aus den beiden Mädchenheimen auf dem Hochland von Dekkan. Seit vielen Jahren unterstützt ´Wasser ist Leben` Bildungsmaßnahmen in diesen beiden Mädchenheimen.

Das Schweigen hat gute Gründe.

 

Mädchenheime in der Pandemie

Fast alle Mädchenheime wurden nach dem Lockdown am 24.März geschlossen und die Mädchen bei verbliebenen Verwandten untergebracht. Kontakte zu unseren Partnerinnen gibt es oft nur bei Lebensmittelübergaben. In vielen Familien ist noch nicht einmal ein Handy vorhanden.

 

 

15.
Nov.
 

 

Rückblick auf das Jahr 2020 

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Liebe Patinnen und Paten,
liebe Freundinnen und Freunde der Indienhilfe ´Wasser ist Leben`,

 

mit viel Freude hatten wir das neue Jahr 2020 begrüßt, auch in der Hoffnung und mit dem Wunsch, dass unsere Indien-Arbeit im ´Neuen Jahr` erfolgreich weitergehen möge. Doch dann kam ´Corona` und die Epidemie legte viele Wünsche und Vorsätze zunächst einmal still.

Mitten hinein in die Krise fiel das 25-jährige Bestehen der ´Initiative Wasser ist Leben`. Gerne hätten wir das Jubiläum gemeinsam mit unseren Partnerinnen gefeiert. Mitte September war ein Besuch der Ordensleitung in Gundelfingen geplant. Doch ´Corona` ließ es nicht zu. Schließlich wurde in kleiner Runde auf das Wirken zurückgeblickt. Ein Brunnenprojekt für ein indisches Mädchenheim beim Schulfest 1995 an der Gundelfinger Grundschule hatte den Anfang gemacht.

 

 

15.
Sep.
 

 

 Weitere Überbrückungshilfe in der Corona-Krise

 

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GUNDELFINGEN  Ende März verhängte die indische Regierung eine strenge Ausgangssperre über 1,4 Milliarden Menschen. Hundertausende Tagelöhner verloren schlagartig Arbeit, Einkommen und Unterkunft. Da Bus- und Zuglinien ebenfalls stillgelegt worden waren, machten sich viele Familien zu Fuß auf den Weg in ihr Heimatdorf. Aus ihrem Dorf waren sie einst weggezogen, im Dorf gab es keine Zukunft. Nun kamen sie zurück, Viele mit fast leeren Händen. "Viele Familien hungern", so unsere Partnerinnen.


Mitte Juli wurden die strikten Maßnahmen wegen des wachsenden Haushaltsdefizits vielerorts gelockert. Begründet wurden die Lockerungen damit, dass der Anteil der Infizierten und die Todesrate, gemessen an der Gesamtbevölkerung mit 1,4 Milliarden, verhältnismäßig klein sei.

Inzwischen aber ist Indien bei Neuinfektionen weltweit auf Platz zwei vorgerückt. Berichtet wird über die rapide Ausbreitung des Virus auch in ländlichen Regionen. „Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich noch viel höher. In ländlichen Regionen gibt es nur wenige Gesundheitszentren und nur sehr wenige Teststationen“, so unsere indischen Partnerinnen.


Gegen die rasante Ausbreitung des Virus stellte Deutschland diesem Land nun 330.000 Testkits und 600.000 Schutzausrüstungen für medizinisches Personal zur Verfügung, zudem auch kurzfristige Kredite.

 

"Wasser ist Leben" hat der Partnerorganisation weitere 10.000 EURO für Notfallpakete zur Verfügung gestellt.

 

Unterstützt werden sollen ärmste Familien, Witwen und Obdachlose in Mumbais Slum Malwani, Ureinwohnerfamilien oberhalb des Kinderdorfes Naya Jivan sowie Familien, die nach Verhängung der Ausgangssperre Mädchen aus den Waisenheimen unserer Partnerinnen aufgenommen haben.

 

Mit der Hilfe aus Gundelfingen konnten bislang etwa 2.500 Pakete verteilt werden.


Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer*innen und an unsere Partnerinnen für ihren unermüdlichen und selbstlosen Einsatz!

 

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

 

04.
Aug.
 

 

 Corona-Notfallhilfe in Indien – von Gundelfingen aus

 

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GUNDELFINGEN Dank zahlreicher Hilfe aus Nah und Fern konnte die ´Indienhilfe Wasser ist Leben` an die Partnerorganisation 10.000 Euro überweisen.

Damit können 1.250 Pakete gepackt werden mit Reis, Mehl, Öl, Linsen, Keksen, Tee, Zucker, Gewürze und Seife. 

 

Herzlichen Dank!

 

Die Indienhilfe ist für weitere Hilfe sehr dankbar!

 

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00