23.-29.
Sep.
 

 

Erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit

aktuell150


Schwester Pushpy Paulose Alappadan, Generaloberin der indischen Ordensgemeinschaft "Society of the Helpers of Mary", und ihre Assistentin Schwester Naveena Anthony Cheriakkara, besuchten während ihres 29-tägigen Aufenthalts in Deutschland auch unsere Gemeinde Gundelfingen, Sitz des Vereins ´Indienhilfe Wasser ist Leben`.
Die Kooperation war aus einem Schulprojekt hervorgegangen:
Anlässlich des Schulfestes 1995 der Johann-Peter-Hebel Grundschule wurde unter dem Motto „Wir sind Kinder einer Welt“ für einen Brunnen im indischen Mädchendorf ´Naya Jivan`geworben. Im Kinderdorf, der Heimat von 400, meist elternlosen Mädchen, gab es keinen Brunnen. Das Trinkwasser wurde allwöchentlich von einem Tanklaster angekarrt. Die Kinder litten sehr unter der Wassernot und unter dem unreinen Wasser.


Das Gundelfinger Schulprojekt stieß auf große Resonanz. Die Raiffeisenbank Gundelfingen richtete ein kostenloses Hilfskonto ein, die Gemeinde Gundelfingen verwaltete die Spendenmittel.

2008 ging aus der Schul-Initiative der Verein „Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.“ hervor.

Dank des Vermächtnisses eines Gundelfinger Ehepaars wurde dem Verein 2009 die E.C.H.O.–Stiftung

als Treuhandstiftung angegliedert. Die aktuell150Stiftung`unterstützt Berufsausbildungen ärmster Mädchen.

 

Schwester Pushpy und Schwester Naveena waren gleich an ihrem ersten Tag in Gundelfingen zu einem Empfang im Rathaus eingeladen. So hatten Gemeindevertreter, Gemeinderäte, Vereinsmitglieder, Ehrenamtliche, Spender und Unterstützer der Initiative, Vertreter der kooperierenden Schulen, der Kirchen und interessierte Bürger die Gelegenheit, sich bei einer umfangreichen Präsentation, über die Arbeit der "Helpers of Mary" zu informieren.

 

Verein und Orden trauern

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Walz übermittelte die Vereinsvorsitzende, Gerda Geretschläger, die Nachricht vom plötzlichen Tod des Zweiten Vorsitzenden, Dr. Hans-Martin Hauff. Er war einige Tage vor dem Empfang an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls verstorben. Hans-Martin Hauff – viele kennen und schätzen ihn auch aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Kinderarzt in Gundelfingen – war zusammen mit seiner Frau Patricia Duncan-Hauff seit Gründung der Initiative eng verbunden.

2020 hatte das Ehepaar mehrere Hilfszentren der „Helpers of Mary“ besucht dort ihre Kompetenzen bedürftigen Kinder und Auszubildenden zur Verfügung gestellt. 
Seit 2021 gehörten beide dem Vereinsvorstand an.

Hans-Martin Hauff war außerdem Mitglied des Stiftungsrats der´E.C.H.O.-Stiftung`.

Die Vereinsvorsitzende würdigte die Arbeit des Zweiten Vorsitzenden in den Diensten von ´Wasser ist Leben`: „Verein und Stiftung verlieren in Dr. Hans-Martin Hauff einen liebenswürdigen, mitfühlenden, verantwortungsbewussten Partner, einen klugen und einsatzfreudigen Ratgeber. Die´Helpers of Mary`haben einen Freund verloren.“ Generaloberin Schwester Pushpy schloss sich diesen Worten an.

 

Bei dem nun schon sechsten Besuch von Ordensvertreterinnen in Gundelfingen bekamen die Teilnehmenden des Empfangs einen guten Einblick in die umfangreiche Arbeit des Ordens.

 

Die Arbeit der ´Helpers of Mary`
Die „Helpers of Mary“ sind in 65 Zentren Indiens tätig, dazu in Äthiopien, Kenia, Tansania und Italien.
Sie kümmern sich um Waisenmädchen, Lepra- und Aidskranke, bedürftige Kinder, Frauen und Familien in Slums und Dörfern, um alte und/oder obdachlose Menschen. Mit Corona kamen viele neue Herausforderungen hinzu.
All dies leisten 345 indische Schwestern.

 

Schwester Pushpy berichtete über die immense Ungleichheit in Indien.

Trotz des großen wirtschaftlichen Aufschwungs leben nahezu 700 Millionen Menschen weiterhin in bitterster Armut.
In einer sehr eindrucksvollen Präsentation berichtete die Ordensleiterin über Unterhalt, Schul- und Berufsausbildungen ärmster Mädchen in Heimen und Kindern in Slums sowie über Einkommen schaffende Maßnahmen für ärmste Frauen.

Frauen werden ausgebildet im Nähen, in der Herstellung von Seifen, Schmuck und Papiertüten, im Korbflechten, in Buchhaltung, im Führen kleiner Geschäfte und eigener Mikro-Kredit-Banken.

 

Berichtet wurde auch über die Gundelfinger Brunnen- und Ziegenprojekte und die Verwendung von Kleinkrediten, die zum Überleben armer Bauernfamilien zur Verfügung gestellt wurden. "Sobald Wasser vorhanden ist, werden die Darlehen nach und nach von den Bauernfamilien zurückgezahlt. Junge Zicklein müssen bei Mehrlingsgeburten an weitere Frauen abgegeben werden".


Über die Fördermittel wird von den Schwestern genauestens Buch geführt. Staatlich akkreditiere Wirtschaftsprüfer überprüfen alljährlich die Bücher.

 

Jeder gespendete Euro wirkt
Zum Abschluss des Empfangs bekräftigte Bürgermeister Raphael Walz, wie wichtig die Arbeit der ´Indienhilfe Wasser ist Leben`, deren Unterstützer und der Helpers of Mary sei. "Diese Partnerschaft ist ein großes Glück für unsere Gemeinde und die Präsentation zeigt, wie viel mit jedem einzelnen gespendeten Euro bewirkt werden kann.“

 

Sr. Pushpy und Sr. Naveena haben im Rahmen ihres Aufenthalts in Gundelfingen auch die Partnerschulen des Vereins besucht:

Die Johann-Peter-Hebel Grundschule in Gundelfingen, die Esther-Weber Schule in Emmendingen-Wasser, das Erasmus Gymnasium in Denzlingen und die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule in Stuttgart. Dort waren sie auch beim indischen Honoral-Konsul eingeladen. Beim Patrozinium der Pfarrgemeinde Bruder Klaus konnten sie ihre Arbeit vorstellen.

 

Text und Fotos: Elisbatheth Caruana-Feser

27.
Sep.
 

 

Highlight am Erasmus Gymnasium Denzlingen

aktuell150

 

Das Fußballturnier am Ende des Schuljahres, ausgerichtet von der SMV, war in den Vorjahren Unterstufenklassen vorbehalten. Dieses Schuljahr war es anders: Die SMV hatte für alle Klassenstufen ein Sportfest mit ´Fußballturnieren` und ´Langstrecken-Lauf` ausgerichtet.
Ziel der SMV war es, über diese Wettkämpfe „Punkte“ zu sammeln, die, umgesetzt in EURO, für Unterhalt, ärztliche Versorgung und Schulbildungen der beiden Patenmädchen Mishty und Varsha im indischen Mädchenheim ´Naya Jivan`sorgen sollen.
Viele Runden wurden gelaufen, viele Tore geschossen, viele Siege und Niederlagen eingefahren. Der Spaß überwog, die Stimmung war ausgelassen und fröhlich,
trotz großer Hitze.


Mutig und vom Sieg überzeugt, trat auch ein Lehrer*innen-Team gegen hochmotivierte, durchtrainierte und kampfbereite Neuntklässler an!

 

Schon nach den ersten Spielminuten war sichtbar: Fußballtechnisch war die Lehrer*innen-Mannschaft der Schülermannschaft chancenlos unterlegen! Aber der Kampfwille des Erwachsenen-Teams war ungebrochen und der Spaß am Match bei beiden Mannschaften riesengroß. Vom Spielfeldrand jubelten viele Fans den Mannschaften zu!


Zum Spielende wurde der Gesamt-Punktestand verkündet: Die Fußball-Mannschaften und Langläu-fer*innen hatten sich 3.000 Euro erkämpft! Davon können die beiden indischen Paten-Mädchen nun ein ganzes Jahr gut leben, medizinisch versorgt werden und in die Schule gehen!


Das Turnier endete mit Vergabe von Preisen. Höhepunkt der Preisverleihung war die umjubelte Übergabe des ´Fan`- Preises` an die ´nicht-spielenden Lehrkräfte`am Spielfeld-Rand!


Dieser Preis schmückt nun neben der Kopie des Überweisungsschecks der Schüler*innen das Lehrerzimmer und erinnert als Trophäe an das Sport-Highlight!


Herzlichen Dank an alle Sportler*innen und besonderen Dank an die SMV!

 


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IBAN: 16 6806 4222 0003 0303 00

22.
Sep.
 

 

Umweltfreundliche Stromversorgung

aktuell150



Im April schrieb Sr. Veena, Leiterin der Nordprovinz:

„Könnt Ihr uns in drei Zentren mit Solarleuchten helfen?

Solarleuchten würden Kindern beim Lernen helfen und Leben retten…“.

Fördermittel für Solarleuchten wurden angefragt für das Zentrum in Gughri (Madhya Pradesh), für das Hilfszentrum Jaffarjani (Uttar Pradesh) und Ampapani (Orissa). Alle drei Zentren liegen in sehr abgeschiedenen ländlichen Regionen. Ein Großteil der Familien gehört Ureinwohnerstämmen an (´scheduled tribes`), ein kleiner Teil zählt zu den ´Dalits` (´scheduled castes`).

Die meisten Familien leben von Landwirtschaft und Holzverkauf. Der Anteil an Analphabeten ist sehr hoch. In jedem Zentrum betreiben unsere Partnerinnen eine Krankenstation und eine kleine Apotheke. Angeschlossen sind Unterkünfte für bis zu 30 ärmste Mädchen, die umliegende Schulen besuchen. Dazu gibt es Näh-Alphabetisierungskurse für junge Frauen umliegender Ortschaften und Hilfen für arme Familien.

aktuell150

„Leider fällt der Strom recht häufig aus, sodass Hausaufgaben nicht regelmäßig erledigt werden können und auch auf Prüfungen nicht ordentlich gelernt werden kann. Dazu kommt das Problem mit häufigen Schlangenbissen. Fast täglich kommen Patienten mit Schlangenbissen zur Behandlung. Unsere Schwestern müssen häufig bei Kerzenschein behandeln, sie haben in der Dunkelheit große Mühe, den Einbiss zu finden…“.>

 

Alle drei Zentren erhielten Solarmodule.

 

12.
Juli
 

 

Zehn Brunnen und Hilfe bei Schulbildungen

aktuell150

In den vergangenen Wochen wurden 10 Brunnen installiert.

 

Das Wasser wird mittels Handpumpen aus 60 Meter Tiefe hochgepumpt.

"Jetzt hoffen wir, dass mit dem Wasser auch die Krankheiten zurückgehen", Sr. Veena, Leiterin.

 

Auch wurden Kinder beim Lernen unterstützt.

 

 

„Jeden Morgen sammeln wir die Kinder zum Unterricht ein. Wir bereiten sie auf die reguläre Schule vor. Jeder Schultag beginnt mit Körperwäsche und endet mit einer warmen Schulspeisung. Zum Unterricht tragen die Kinder Schuluniformen. Darauf sind sie sehr stolz. Die Uniformen werden nach dem Unterricht wieder abgelegt.                                                                                                  Mittlerweile haben sich elf Kinder, die in einer Teppich-Fabrik gearbeitet haben, für den regulären Schul-Unterricht eingeschrieben. Die Kinder lernen mit Begeisterung. Aber sie haben Angst, auf staatliche Schulen zu wechseln. Wegen ihrer Kastenzugehörigkeit werden sie dort vielfach beschimpft, bespuckt und ausgegrenzt. Da liegt noch viel Arbeit vor uns!“, Sr. Veena im Juli.

 

Die Bevölkerungsgruppe der ´Musahar` rangiert unter den vielen tausend Kasten und Unterkasten Indiens am untersten Ende der Kastenleiter. Das Kastensystem ist in Indien noch immer stark ausgeprägt, obwohl seit 1950 niemand mehr wegen seiner Kaste diskriminiert werden darf.

Weitere 5 Brunnen sollen noch gebaut werden.


Für jede Hilfe sind wir dankbar!


www.indienhilfe -wasser-ist-leben.de
IBAN: 16 6806 4222 0003 0303 00

 

 

 

19.
Mai
 

 

Brunnen sorgen für mehr Frieden

aktuell150

 

Rund um Varansi betreuen Sr. Veena und zwei ihrer Mitschwestern aus der Frauengemeinschaft ´Helpers of Mary` 15 ´Musahar`- Gemeinschaften mit je 40-60 Familien. Das Land gehört dem Staat, die Regierung duldet die Familien auf dem Gelände. Probleme gab es von jeher mit der Wasserbeschaffung. An Dorfbrunnen dürfen ´Musahar`- Familien kein Wasser schöpfen. Das verbieten die Reinheitsgebote.

Die Gundelfinger ´Indienhilfe Wasser ist Leben` hat in fünf dieser Siedlungen einen Brunnen finanziert. Das Wasser kommt aus 60 m Tiefe. Fünf weitere Brunnen sollen bis zum Monsun folgen. „In den Siedlungen gab es häufig Kämpfe ums Wasser. Die Frauen mussten weite, gefahrenvolle Wege zurücklegen und zu heißen Zeiten führten die Brunnen gar kein Wasser“, so Sr. Veena.

22.
März
 

 

Weltwassertag 2022

aktuell150

 

Gefördert von ´Wasser ist Leben` konnten nahe Varanasi, pünktlich zum Weltwassertag 2022, fünf Brunnen in fünf ´Musahar` - Siedlungen in Betrieb genommen werden. Das Wasser kommt aus 60 m Tiefe.

 

 

„Diese Siedlungen“, so Sr. Veena, Mitglied der indischen Partnerorganisation ´Helpers of Mary` und Leiterin der Nord-Provinz, „liegen teilweise weit ab von gewachsenen Dorfgemeinschaften und sind nur über schmale, holprige Wege erreichbar. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. In jeder Siedlung leben bis zu 40 Hausgemeinschaften, die sich vor 25-30 Jahren hier niedergelassen haben. Das Gelände gehört den Familien nicht, die Ansiedlungen werden von der Regierung geduldet.

Die Familien leben in erbärmlichen Lehm- und Strohhütten, ohne frisches Trinkwasser, ohne Strom, ohne funktionierende Sanitäreinrichtungen. Männer arbeiten in Steinbrüchen, als Handlanger, Lastenträger, Wäscher und Trockner in Teppichfabriken, als Müllsammler in nahegelegenen Städten, als Hilfskräfte in der Landwirtschaft oder einfach vom Betteln. Viele Frauen arbeiten mit in der Landwirtschaft oder als Müllsammlerinnen und Bettlerinnen in umliegenden Städten. Einige Frauen sammeln Blätter und stellen daraus Blätterteller her, die sie in Bündeln an Restaurants verkaufen.

 

In keiner der fünf Siedlungen gibt es bislang einen Brunnen. Die nächsten Brunnen sind bis zu 500 Meter von den Siedlungen entfernt und liegen teilweise in sehr unwegsamem Gelände. Die Wasserbeschaffung ist sehr mühsam und mit vielerlei Gefahren verbunden. Krankheiten, verursacht durch unsauberes Wasser, sind in den Familien weit verbreitet. Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist sehr hoch, die Lebenserwartung liegt weit unter dem nationalen Durchschnitt“.

`Musahar` wird übersetzt mit ´Rattenfänger`. Der Überlieferung nach hatten Angehörige dieser Kaste früher Gehöfte und Felder von Ratten befreit. ´Musahar`- Familien gehören zu den ´Dalits` (= Kaste der Unberührbaren) und stehen auf der untersten Sprosse der Kastenleiter.

Seit etwa sieben Jahren leisten unsere Partnerinnen in 17 Musahar-Siedlungen medizinische Hilfe, unterrichten die Kinder und sorgen für regelmäßige Schulspeisungen. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 3% bei den Männern und 1 % bei den Frauen.

2017 wurden aus Fördermitteln der ´Indienhilfe ´Wasser ist Leben` in zwei anderen Dörfern bereits zwei Brunnen mit Handpumpen installiert. Damals schrieben die Schwestern: ´Die Hygiene klappt schon besser und wir sind voller Hoffnung, dass mit dem sauberen Wasser auch die Krankheiten zurück gehen.“

Anträge wurden gestellt für fünf weitere Brunnen. „Die Wochen vor dem Monsun ist die Zeit zum Brunnengraben“, Sr.Veena.

Für jede Hilfe sind wir sehr dankbar!

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08.
März
 

 

Welt-Frauentag 2022


„Allgemeine Gleichstellung heute - für ein nachhaltiges Morgen“

aktuell135Aus einem Bericht unserer indischen Partnerorganisation

an die Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.

"Heute feiern wir den Internationalen Frauentag!


In Andheri feiern wir das Fest heute, morgen und übermorgen.
An diesen 3 Tagen werden sich jeweils etwa 150 Frauen von 15:00 bis 18:00 Uhr versammeln.

Frauen haben unter der Pandemie am meisten gelitten. Sie haben ihre Arbeit verloren und müssen täglich ums Überleben ihrer Familien kämpfen. Die wirtschaftliche Not hat überdies die Bildungsmöglichkeiten ihrer Kinder sehr beeinträchtigt.

Heute, am ´Internationalen Frauentag`, soll die Not der Frauen aufgezeigt werden.

Für die Frauenversammlungen haben wir vielerlei Motivations- und Gesundheitsgespräche organisiert unter folgendem Thema: „Allgemeine Gleichstellung heute - für ein nachhaltiges Morgen“.

Den meisten Frauen in Slums und Dörfern fehlt es an Wissen über die Welt um sie herum, sie kennen ihre Rechte nicht und wissen nur wenig über die Dinge, die unerlässlich sind für die gesunde Entwicklung und Erziehung eines Menschen. Diese Versammlungen werden sie motivieren und mehr Bewusstsein schaffen.

Wir werden auch Nähmaschinen an die Frauen verteilen, die ihre Nähkurse abgeschlossen haben. Das wiederum wird andere Frauen motivieren, sich weiterzubilden und Fähigkeiten zu erwerben, um sich den Lebensunterhalt
selbst zu verdienen.

Wir sind davon überzeugt, dass die ´Ermächtigung einer Frau` nicht nur der eigenen Familie zugutekommt, sondern der Gesellschaft ringsherum.

So wird Armut nachhaltig vermindert und die wirtschaftliche Entwicklung von ´unten her` eingeleitet.


Im Slum Malwani wird das Fest am 20. März in Kirchenräumen gefeiert. An diesem Fest werden voraussichtlich 400 Frauen unterschiedlichster Kasten und Religionsgemeinschaften teilnehmen. Organsiert werden Kulturprogramme, Jahresabschlusspräsentationen, Motivationsgespräche etc.

Im Slum Malwani haben die Ausbildungskurse für Frauen noch nicht begonnen. Neun Selbsthilfegruppen erhielten jedoch ein staatliches Darlehen. Damit haben die Frauen Bekleidungsgeschäfte, Imbissbuden und Stoffgeschäfte gegründet.

Wir schätzen sehr, was Ihr tut, um uns und unsere Armen zu unterstützen….", Sr. Regina, Society of the Helpers of Mary, Andheri, Mumbai

25.
Nov.
 

 

Viel bewegt in schweren Zeiten - die ´Indienhilfe Wasser ist Leben` schaut zurück

aktuell135

 

Die ´Helpers of Mary`, Partnerorganisation der Gundelfinger Indienhilfe, mussten angesichts der Corona-Pandemie alle Krankenstationen, Alten- und Mädchenheime, Slumschulen, Frauen-Ausbildungsstätten und Heimwerkstätten schließen. Die Gundelfinger ´Indienhilfe Wasser ist Leben` stand der Partnerorganisation bei Notversorgungen und langfristigen Maßnahmen zur Seite.      

Notversorgungen

Aus Gundelfinger Mitteln wurden mehrere Tausend Notfall-Pakete verteilt, darin Hygieneartikel, Lebensmittel und Stärkungsmittel für Kinder. Aus den Fördermitteln wurden auch Ziegen, Hühner und Schweine erworben, Handkarren angeschafft und Lebensmittelbuden eingerichert. Besonders bedacht wurden Familien in Slums und Ureinwohnersiedlungen.

 

 

12.
Okt.
 

 

Corona-Hilfen

aktuell135

 

GUNDELFINGEN  Aus unseren Fördermitteln wurden seit Jahresbeginn mehrere Hundert Lebensmittelpakete übergeben an ärmste Kinder, ärmste Mütter, bedürftige Familien und Witwen.

 

 

 


 

11.
Okt.
 

 

"Ich bin stolz darauf, dass ich ein Mädchen bin!"

aktuell98

 

GUNDELFINGEN - MÄDCHENHEIM NAYA JIVAN  Der ´Welt-Mädchentag`,  2011 von der UNO ausgerufen und am 11.Oktober weltweit gefeiert, ist ein Festtag für jedes Mädchen im Kinderdorf ´Naya Jivan`!

Jedes Mädchen erhält eine Glückwunschkarte und eine Blume, der Abend klingt aus mit Tänzen und Liedern.

Wertschätzung, Fürsorge und Geborgenheit kannten die Mädchen nicht, ehe sie bei den Schwestern Zuflucht fanden. Hunger, Ängste und Gewalt lagen über ihrem kleinen Leben.

„Hier habe ich jeden Tag genug zu essen und zu trinken. Ich kann mich waschen, habe einen festen Schlafplatz und muss keine Angst mehr haben. Hier sind alle gut zu mir. Ich gehe in die Schule und habe viele Freundinnen“, erzählt Pooja, eines der drei Patenmädchen des Denzlinger Erasmus-Gymnasiums, der Gundelfinger Besuchergruppe im November 2018. Pooja lebt seit 8 Jahren im Mädchenheim und besucht die 11. Klasse.

„Ich möchte Krankenschwester oder Sekretärin werden“, sagt das Mädchen.

01.
Aug.
 

 

´Bildungspatenschaft` der Esther-Weber-Schule Emmendingen

aktuell126

 

EMMENDINGEN-WASSER Bedingt durch die Corona-Pandemie war das vergangene Schuljahr auch an unserer Esther-Weber-Schule-Emmendingen mit vielen Herausforderungen verbunden. Trotz alledem haben wir das indische Mädchendorf ´Naya Jeevan` nicht vergessen.

Im Schuljahr 2019-20 hatten wir in diesem indischen Mädchenheim für die Einrichtung eines Computerraums mit zehn Arbeitsplätzen gesorgt. In Indien sind die Schulen noch weitgehend geschlossen und die Mädchen können nur mit Hilfe von Hauslehrern oder mittels Fernunterrichtes lernen.

Im Schuljahr 2020-21 machte sich die Schulgemeinschaft erneut daran, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Dafür wurden über 800 Gläser mit indischer Linsensuppe, Marmeladen und Sirup hergestellt, von einer Klasse etikettiert und das Jahr über verkauft. Zusätzliche Verkaufsaktionen mit Gebäck und Gebasteltem gab es zu Weihnachten, an Ostern und zum Muttertag. Auf diese Weise kamen jetzt zum Schuljahresende, nicht zuletzt auch durch viele Einzelspenden, 3800 EURO zusammen.

Mit dieser Spende will sich die Esther-Weber-Schule beteiligen an den Kosten für Schulmaterialien, Schulgebühren und Lehrergehältern. Fünf Hauslehrer*innen wurden eingestellt, um die Mädchen auf die Prüfungen vorzubereiten und Lernrückstände aufzuholen.

Klaus Menden für die Schulgemeinschaft der Esther-Weber-Schule Emmendingen


 

22.
Juli
 

 

Gute Nachrichten in schwerer Zeit

aktuell126

 

GUNDELFINGEN  Anfang Mai rief die ´Indienhilfe Wasser ist Leben` in den Gundelfinger Nachrichten und in der WZO auf zu Spenden für Corona-Hilfsmaßnahmen. Der Aufruf fiel mitten in die „zweite Welle“ der Corona-Pandemie in Indien, die aufgrund der ´Delta Mutation` wesentlich heftiger ausfiel als die erste. Täglich wurden 400.000 Neuinfektionen und mehr als 4.000 Tote gemeldet.

Viele Menschen sind dem Aufruf gefolgt. Anfang Juli wurden 20.000 Euro als ´Corona-Hilfe` an unsere Partnerinnen in Indien, die ´Helpers of Mary´, überwiesen.


„Aus Eurer Spende versorgen wir Kinder aus Slum- und Ureinwohnerfamilien mit Milch, Eiern, Bananen und Stärkungsmitteln. Kinder leiden besonders unter der Pandemie. Wir setzen Eure Mittel auch ein für die medizinische Versorgung von Schwestern, die an COVID erkrankt waren“, so die Ordensleitung.

Die Indienhilfe dankt allen Spenderinnen und Spendern für diese so dringend benötigte Hilfe.


Jahresziel erreicht
MÄDCHENHEIM NAYA JIVAN Gute Nachrichten kamen dieser Tage aus dem Mädchenheim ´Naya Jivan`. Alle Mädchen haben das Klassenziel 2020-21 erreicht, teilweise mit guten und sehr guten Ergebnissen. Im Schuljahr 2021-22 lassen sich 16 junge Frauen ausbilden zur Modedesignerin, Krankenschwester, Schwesternhelferin und IT-Fachkraft, 14 junge Frauen streben Abschlüsse an in Kindheitspädagogik, Sozialarbeit, im Pflege- und Unternehmens-Management.

Gute Nachrichten gab es auch aus zwei Mädchenheimen auf dem Hochland von Dekkan, die unterstützt werden. Dort wurden je zehn digitale Arbeitsplätze installiert. (siehe Bild)

E.C.H.O.- Stiftung
Mit Hilfe von Stiftungs-Erträgen haben bislang fast 200 junge Frauen qualifizierte Berufsausbildungen erlangt und sind wirtschaftlich auf eigene Beine gekommen.

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

15.
Juni
 

 

Mitgliederversammlung 2021 des Vereins ´Indienhilfe Wasser ist Leben`

aktuell126

GUNDELFINGEN  Die Mitgliederversammlungen 2020 und 2021 wurden zusammengelegt und in virtueller Form durchgeführt. Alle 53 Vereinsmitglieder erhielten die Jahresberichte des Vereins und der E.C.H.O.-Stiftung aus den Jahren 2019 und 2020, die Kassenberichte und Kassenprüfungsprotokolle 2019 und 2020, Unterlagen zu Personen, die für ein Vorstandsamt 2021 antraten, dazu einen Frage- und Abstimmungsbogen.

Über das Verfahren wurde jedes Mitglied in einem postalischen Schreiben vorab ausführlich informiert.

Am 15.Mai gaben 47 der 53 Mitglieder ihr Votum ab.

 

 

02.
Mai
 

 

Dringende humanitäre Maßnahmen

aktuell126

In Indien wütet die Corona Pandemie erbarmungslos. Neben der akuten medizinischen Hilfe ist vor allem die Unterstützung der Ärmsten mit Grundnahrungsmitteln notwendig.
Sister Priya, die Generaloberin der Helpers of Mary, berichtet am 2. Mai in einem ausführlichen Bericht zu den Aktivitäten der Schwestern in der aktuellen der Corona-Situation.

 

Bericht Sr. Priya vom 2. Mai 2021   >>>DOWNLOAD<<<

 

Alle Spenden, die uns mit dem Betreff „Corona“ im Verwendungszweck der Überweisung erreichen, werden wir zweckgebunden für Corona Hilfsmaßnahmen an die Zentrale der Helpers of Mary in Mumbai überweisen.

 

01.
Mai
 

 

Erschütternde Nachrichten aus Indien

aktuell126

 "Die Pandemie hat unser Land erneut eingeholt. Die Infektionsrate schnellt wieder nach oben und erreicht inzwischen hohe sechsstellige Tageszahlen. Dramatische Szenen spielen sich in und vor den Krankenhäusern ab. Private und staatliche Hospitäler sind an ihre Grenzen gelangt. Es gibt keine freien Betten mehr, Beatmungsgeräte fehlen und medizinischer Sauerstoff. Menschen ersticken in den Warteschlangen vor den Krankenhäusern, Krematorien sind überfüllt. Unser Staat Maharashtra ist besonders betroffen", Sr. Priya, Leiterin unserer Partnerorganisation´Helpers of Mary`.

Ausgebrochen ist eine Doppel-Mutante, eine Kombination aus der britischen und südafrikanischen Virus-Variante.

Seit Beginn der Pandemie sind unsere Partnerinnen unermüdlich im Einsatz, verteilen Grundnahrungsmittel, Masken und Desinfektionsmittel. Nun hat das Virus auch nicht Halt gemacht vor ihren Türen. Eine Schwester verstarb an ´Covid 19`, andere erkrankten teilweise schwer.

Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben`bittet um Unterstützung bei der Versorgung ärmster Menschen mit Grundnahrungsmitteln, Masken, Hygieneartikeln und Medikamenten.

Bitte helfen Sie!

 

IBAN: DE 16 6806 4222 0003 0303 00

 

31.
März
 

 

Großer Dank an die Pateneltern!

aktuell126

 

Die Mädchen aus 'Naja Jivan' und die Kinder aus der Förderschule in Malwani bedanken sich zu Ostern herzlich bei ihren Pateneltern!

Patenschaften tragen dazu bei, dass diese Kinder ärztlich versorgt werden, eine Schule besuchen und einen Beruf erlernen können.


Noch immer findet kein Präsenz-Unterricht an Mumbais Schulen statt.

An weiterführenden Schulen gibt es seit September 2020 Online - Unterricht für Schüler*innen höherer Klassen. Jüngere Kinder an staatlichen Schulen haben noch keinen Zugang zu Home-Schooling.

Im Slum Malwani und im Mädchenheim ´Naya Jivan` werden jüngere Kinder von Hauslehrern*innen unterrichtet. "Wir achten streng auf Abstands- und Hygieneregeln", die Leiterinnen beider Zentren.

Derzeit wird auf die Schuljahres-Abschlussprüfungen gebüffelt!

Wie es weitergeht, weiß niemand.

Derzeit nehmen Corona-Erkrankungen in und rund um Mumbai wieder stark zu.

 

11.
März
 

 

"Etwas bewegen in schweren Zeiten"

 

Die SMV-Patenkind-Aktion 2021 des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen im Breisgau 

aktuell126

 

Auf Initiative der Schülermitverantwortung (SMV) des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen hat die Schulgemeinschaft für ihre drei indischen Patenmädchen im Mädchendorf ´Naya Jivan`einen Spendenlauf  veranstaltet, um die Mädchen beim Unterhalt und bei Bildungsmaßnahmen zu unterstützen.

 

Die SMV forderte alle Schüler*innen auf, sich zu bewegen, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Langlaufskiern..... 13 000 km Flug-Strecke von Denzlingen bis ins Kinderdorf sollten hin-und zurück geschafft werden!

Für jede 10 km versprach die SMV einen Euro!

Schüler, Eltern und auch Lehrer*innen legten sich mächtig ins Zeug.

Jeder Kilometer, ob zu Fuß, mit dem Fahhrad, zu Pferd, mit dem Roller, auf Inlinern oder Langlaufskiern wurde gesammelt und an die SMV weiter gegeben.

 

Gemeinschaftlich zurückgelegt wurde nun eine Strecke von 15.450 km!

 

Die Initiatoren freuten sich sehr über die rege Teilnahme und den Erfolg!

Zum ´Holi-Fest, dem indischen ´Fest der Farben,

überreichte die SMV der Indienhilfe den stolzen Betrag  von 1.545 €!

26.
Jan.
 

 

Welt-Lepra-Tag

aktuell126

 

Der 26.Januar ist ´Welt-Lepra-Tag`.

Die weit verbreitete und gefürchtete Krankheit des Mittelalters ist bis heute noch nicht ganz ausgerottet. Weltweit wird die Zahl der gegenwärtig Erkrankten auf ca. 11 Millionen geschätzt.

Jedes Jahr stecken sich rund 200.000 Menschen neu mit Lepra an. 60 Prozent der Kranken leben in Indien.

Lepra tritt in der Regel bei unter- und fehlernährten Menschen auf, die unter schlechten und beengten Lebensverhältnissen leben, erschwerten Zugang zu sauberem Trinkwasser und Gesundheitsversorgung haben.

In breiten Bevölkerungsschichten Indiens wird Lepra auch heute noch angesehen als „Strafe der Götter für üble Taten im Vorleben“. An Lepra erkrankte Menschen erleben vielfach Ablehnung und soziale Ausgrenzung.

 

Das Mädchenheim ´Naya Jivan` - übersetzt ´Neues Leben`- wurde 1967 gegründet für Töchter lepröser Eltern. „Die Mädchen sollen ohne das Stigma dieser Krankheit, in frischer Landluft, mit ärztlicher Betreuung, Schul- und Berufsausbildungen aufwachsen können“, so die Gründerin.

Das Heim wird geleitet von der indischen Frauengemeinschaft ´Helpers of Mary`. Derzeit leben hier 130 meist elternlose Mädchen, davon 47 HIV-Waisen.

Der Gundelfinger Verein ´Wasser ist Leben` fördert diese Mädchen über monatliche Patenschaften.

Die Beiträge (35 EURO/ 50 EURO für Mädchen HIV pos.) werden eingesetzt für Unterhalt, Schul- und Berufsausbildungen.

Wollen auch Sie helfen?

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00