11.
Okt.
 

 

Patenkinder in Indien – das Erasmus Gymnasium Denzlingen hilft

aktuell99

 

DENZLINGEN Seitdem die UNO 2011 den ´Mädchentag` ausgerufen hat, wird dieser auch von unseren Patenkindern im Mädchenheim ´Naya Jivan`, am 11. Oktober groß gefeiert.

Nachdem Sonam und Laxmi das Heim verlassen haben und arbeiten, hat unsere Schule nun zwei neue Patenmädchen bekommen:
Varsha geht in die dritte Klasse und wohnt im Heim. Ihre Eltern leben nicht mehr und ihre Großmutter war zu alt, um sich um sie und ihre Schwester zu kümmern.

Das zweite Mädchen, Gauri, ist jünger und geht noch in den Kindergarten.
Ihre Eltern sind beide blind. Dazu haben sie nur ein sehr unregelmäßiges Einkommen, weshalb sie sich nicht um ihr Kind kümmern können.

 

11.
Okt.
 

 

"Ich bin stolz darauf, dass ich ein Mädchen bin!"

aktuell98

 

GUNDELFINGEN - MÄDCHENHEIM NAYA JIVAN  Der ´Welt-Mädchentag`,  2011 von der UNO ausgerufen und am 11.Oktober weltweit gefeiert, ist ein Festtag für jedes Mädchen im Kinderdorf ´Naya Jivan`!

Jedes Mädchen erhält eine Glückwunschkarte und eine Blume, der Abend klingt aus mit Tänzen und Liedern.

 

Wertschätzung, Fürsorge und Geborgenheit kannten die Mädchen nicht, ehe sie bei den Schwestern Zuflucht fanden. Hunger, Ängste und Gewalt lagen über ihrem kleinen Leben.

 

„Hier habe ich jeden Tag genug zu essen und zu trinken. Ich kann mich waschen, habe einen festen Schlafplatz und muss keine Angst mehr haben. Hier sind alle gut zu mir. Ich gehe in die Schule und habe viele Freundinnen“, erzählt Pooja, eines der drei Patenmädchen des Denzlinger Erasmus-Gymnasiums, der Gundelfinger Besuchergruppe im November 2018. Pooja lebt seit 8 Jahren im Mädchenheim und besucht die 11. Klasse.

„Ich möchte Krankenschwester oder Sekretärin werden“, sagt das Mädchen.

 

21.
Sep.
 

 

Kindern eine Zukunft geben

aktuell96

 

Der 21. September 1954 war die Geburtsstunde des ´Weltkindertages`.

Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Staaten gefeiert.

 

Der Weltkindertag 2019 steht unter dem Motto


„Wir Kinder haben Rechte!“     

  

  Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung                                             
   Recht auf Fürsorge und Förderung
   Recht auf gewaltfreie Erziehung
   Recht auf eigene Meinungsäußerung
   Recht auf Ruhe, Erholung und Spiel
   Recht auf Bildung

 

GUNDELFINGEN Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.` setzt sich dafür ein, dass ärmste Mädchen in Heimen und Kinder von Randgruppen in Slums und in ländlichen Regionen Beachtung, Wertschätzung und Perspektiven bekommen, um ein eigenständiges Leben führen zu können.

18.
Sep.
 

 

Ziegenprojekt am Start

aktuell97

 

TILAK NAGAR  In Lalitas Hütte herrscht Hochstimmung. Ein neues Familienmitglied ist eingezogen: Eine Ziege, braun, schwarz gefleckt, 2 Jahre alt, kräftig und behornt.

Lalitas vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 4 und 13 Jahren, kennen schon ihren Namen. ´Urshi` heißt sie. In einer Ecke der Hütte haben sie Urshi ein kleines Lager eingerichtet mit ein wenig Stroh und einem Napf.

Mutter und Kinder haben Schwester Amrita, die ihnen die Ziege zuführte, versprochen, dass sie sich liebevoll um den Familienzuwachs kümmern werden. Täglich wollten sie die Ziege auf ein schattiges Plätzchen im nahegelegenen Grasland führen, sie anpflocken und hüten. Das Stückchen Wiese hatte ihnen der Bauer, auf dessen Felder die Mutter arbeitet, zur Verfügung gestellt. Die Mädchen und Buben wollten auf die Ziege aufpassen wie auf ein´ Stück Gold. ´Urshi` war der neue Reichtum der Familie. 

 

08.
Sep.
 

 

"Welttag der Alphabetisierung"

aktuell95

 

Der ´Welttag der Alphabetisierung`wurde im Jahre 1965 von der UNESCO beschlossen.

Laut UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 können heute weltweit 617 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch immer nicht lesen und nicht rechnen. Fast zwei Drittel davon sind Frauen und Mädchen. 

 

Globale Nachhaltigkeitsziele bis 2030
Alle Mädchen und Jungen sollen Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung haben.

Für alle Kinder soll eine hochwertige, kostenlose Primar- und Sekundarschulbildung sichergestellt sein.

Alle Menschen sollen gleichberechtigten Zugang zu allen Bildungseinrichtungen haben. Benachteiligungen aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit sollen beseitigt werden.

 

Bildung in Indien
Indien hat 2009 die allgemeine Schulpflicht eingeführt und Bildung als „fundamentales Recht“ in der Verfassung festgeschrieben. Jedem Kind wird bis zum 14. Lebensjahr kostenloser Elementarunterricht garantiert. In Indien werden mittlerweile etwa 96 Prozent der Kinder eingeschult.

 

Der Bildungserfolg hängt stark von der Herkunft ab.

Viele Kinder brechen jedoch die Schule zwischen der dritten und achten Klasse wieder ab. Bis zum Alter von 10 Jahren sind nur noch 60% der einstigen Schulanfänger in den Schulen. Etwa 40% werden zu so genannten „dropouts“. Dazu zählen häufig Mädchen ärmerer Schichten, Kinder in Slums und Kinder auf dem Land.

 

Für den Schulabbruch gibt es mehrere Gründe:

Kinder müssen oft zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Familien können die Ausstattung mit Schuluniformen, Schulmaterialien samt Examensgebühren, Fahrtkosten etc. vielfach nicht bezahlen. Außerdem werden in der patriarchalischen indischen Gesellschaft Söhne gegenüber Mädchen auch heute noch bevorzugt.

 

„Bildung ist der Schlüssel für den Weg aus der Armut“.

Die indische Frauengemeinschaft „Helpers of Mary“, Partnerorganisation der „Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.“ hat sich die Bekämpfung der Armut und die Bildungsförderung sozial schwacher Gruppen, wie Mädchen, Frauen und sozialer Randgruppen, auf die Fahne geschrieben.
Bildung, Ausbildung und ´informelle Schulbildung` nehmen in allen Hilfszentren einen großen Stellenwert ein. Über ´informelle` Bildungsmaßnahmen erhalten "Schulabbrecher"  eine Chance auf einen Schulabschluss.

 

GUNDELFINGEN Die ´Indienhilfe ´Wasser ist Leben e.V.` fördert Schul- und Berufsausbildungen in Mädchenheimen, Slums und ländlichen Regionen.

13.
Aug.
 

 

Erfolgreiche Schritte gegen die Dürre

aktuell94

 

GUNDELFINGEN - MUKHTA JIVAN Das Gesundheitszentrum ´Mukhta Jivan`, gelegen im Vorgebirge der West Ghats, ist umgeben von Ödland, felsigen Erhebungen und steil abfallenden Hängen. 

2012 wurde ein Regenwasserspeicherprojekt installiert, das die Anlage ganzjährig mit Trinkwasser versorgt. Es funktioniert einwandfrei. 160 Heimbewohner profitieren davon.          

Pünktlich zum Monsunbeginn 2019 wurde ein zweites ´Regenwassernutzungsprojekt`in Betrieb genommen mit dem Ziel, die hauseigene Farm mit Wasser zu versorgen.

Sr. Meena, Leiterin, Mitte August: "Becken und Brunnen sind bereits randvoll!"

Das Becken fasst 131 Tausend Hektoliter Wasser.

19.
Juli
 

 

Großartiger Einsatz!

aktuell91

 

EMMENDINGEN Über viele Monate hinweg haben Mädchen und Jungen an der Esther-Weber-Schule Emmendingen zusammen mit Lehrern und Betreuern indische Linsensuppen gekocht, eingeweckt und zu verschiedensten Anlässen angeboten. Das Glas zu 3,50 EURO.

Dazu kamen vielerlei Aktionen und Spenden aus Klassenkassen, aus der zurückliegenden Projektwoche, vom ´Emmendinger Adventsmarkt`, aus der Aktion "Die neue Masche", von Verkaufs- und Spendenaktionen einzelner Klassen anlässlich des Herbstfestes, Spenden aus dem Caffee „Meet me", von Einzelspendern und weiteren Mini-Aktionen – immer mit dem Ziel, Bildungsmaßnahmen im indischen Mädchendorf Naya Naya zu fördern.

Am Schuljahresende kam der stolze Erlös von 4.628.37 EURO zusammen.


„Über Schul- und Berufsausbildungen sollen die Mädchen auf eigene Füße kommen!“, so die Schülerinnen, Schüler und Verantwortlichen der Esther-Weber-Schule.

www.esther-weber-schule.de

 

10.
Juli
 

 

Es hat geregnet!

aktuell92

 

GUNDELFINGEN - MUKHTA JIVAN In Mumbai und in der dahinterliegenden Region, bis hin ins Vorgebirge der West Ghats, hat es in den vergangenen Tagen kräftig geregnet. Im Mädchenheim ´Naya Jivan` sind die Regenwasserspeicher und Brunnen üppig gefüllt. Zwei randvolle Regenwasserspeicherbecken meldet auch das Hilfszentrum ´Mukhta Jivan`. Pünktlich vor Monsunbeginn war dort das neue Wasserspeicherprojekt fertig gestellt worden. Laut Baufirma kann der Speicher bis zu 131 Tausend Hektoliter Regenwasser fassen. Von der Dammkrone wird das Wasser über eine aus Steinen aufgebaute, schmale Ablauframpe in einen Brunnen eingeleitet. Der war bereits bei Gründung des Zentrums 1987 eigens für die Bewässerung der Landwirtschaft und die Versorgung der Tiere angelegt worden.

 

04.
Juli
 

 

Bewässerung auf traditionelle Art

 

aktuell89GUNDELFINGEN - MUKHTA JIVAN Das Gesundheitszentrum ´Mukhta Jivan`, gelegen im Vorgebirge der West Ghats, wartet dringend auf viel Regen!

In dieser Einrichtung leben 220 alte und kranke Menschen, angeschlossen ist eine Ambulanz mit Schwerpunkt Hautkrankheiten. Bis 2012 sorgte ein Kanal, kommend aus umliegenden Stauseen, für die Bewässerung der Felder, Obstbäume und die Versorgung der Stalltiere. 2012 war dieser Kanal nach Mumbai abgeleitet worden. „Seitdem wandern junge Familien häufig ab in die großen Städte. Ihre Äckerchen können sie nicht mehr ernähren“, Sr. Meena, Leiterin des Zentrums.

 

 

26.
Mai
 

 

Und wenn es wieder nicht regnet?

aktuell88

 

GUNDELFINGEN - KINWAT Hilferuf unserer Partnerinnen aus dem Gemeindeverband Kinwat im Südosten des Bundesstaates Maharashtra.

 

Einst arbeitete Anand G. zusammen mit seinen großen Söhnen als Entehelfer auf Baumwoll- und Zuckerrohrplantagen. Moderne Landmaschinen machten ihre Arbeit überflüssig und sie verloren ihren Arbeitsplatz. Die Familie ist seitdem ausschließlich auf die Erträgnisse des eigenen Äckerchens angewiesen. Zehn Personen leben im Haushalt, darunter auch die Großeltern.

Anands Äckerchen bringt kaum Erträgnisse. Die Region leidet Jahr für Jahr unter extremer Dürre. Die Jahresdurchschnitts-Temperaturen liegen bei 33 Grad. Das Wasser muss aus 80 - 90 Meter Tiefe geholt werden. Die Zuckerrohr- und Baumwoll-Plantagen verschärfen die Wasserknappheit.

Anand hat keinen Bohrbrunnen, er muss das Wasser ankaufen. Den Kredit, den er aufgenommen hat bei privaten Geldgebern für Saatgut, Düngemittel und Unkrautvertilgungsmittel, kann er nicht zurückbezahlen.

Anand ist mit seiner Not nicht allein.

"Die Not treibt viele Bauern in die Verzweiflung. Die Region ist bekannt als der´Selbstmordgürtel Indiens`. Die Zahl der Selbsttötungen unter den Landwirten steigt Jahr für Jahr. Der Staat zahlt den Witwen kleine Entschädigungen, aber die Schulden bleiben. Immer häufiger verlassen junge Familien ihre Heimatdörfer. Zurückbleiben die Alten und Kranken…Bitte, helft unseren Bauern in Gokund!“, Sr. Amrita, Leiterin der Zentralprovinz, im Mai 2019. 

 

13.
Mai
 

 

Jahresbericht 2018 für Mitgliederversammlung


GUNDELFINGEN  Download des Jahresberichtes für Mitgliederversmmlung:

>>>DOWNLOAD<<<

 

 

22.
Mär.
 

 

Pünktlich zum ´Weltwassertag` 2019!

 

aktuell87

GUNDELFINGEN - BHADOHI/ VARANASI  Kinder und Frauen stehen erwartungsvoll und fast ehrfürchtig um den neuen Brunnen! Die kleine Sonali darf den ersten Schluck Wasser verkosten!

Klares, reines Wasser!

Bislang musste Sonalis Mutter lange und gefahrenvolle Fußmärsche auf sich nehmen, um an Trinkwasser zu gelangen. Nun kann das Wasser in der eigenen Siedlung bequem hochgepumpt werden.   

 

Es war ein langwieriger und schwieriger Prozess, bis es soweit war! 60 Meter mussten durch harten Fels gebohrt werden. Aber noch viel schwieriger war es, für die Brunnenbohrung die Genehmigung der Landbesitzer und Gemeindevorsteher zu bekommen. Keine Familie hier besitzt eigenes Land, die Familien werden hier nur geduldet.

Sr. Daisy aus dem Orden der ´Helpers of Mary` hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und mehrere Anträge gestellt bei Landbesitzern und Behörden. Im vergangenen Jahr war sie schon einmal erfolgreich und hatte in zwei Nachbarsiedlungen die Lizenz für Brunnenbohrungen erhalten.

 

 

22.
Mär.
 

 

Wasserbeschaffung in Zeiten des Klimawandels

aktuell86GUNDELFINGEN  - ´MUKHTA JIVAN`, gelegen auf etwa 550 Meter, in der Vorbergzone der West-Ghats, etwa 80 Meilen nordöstlich von Mumbai

 

„Bis vor wenigen Jahren konnten wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner weitgehend aus eigenem Anbau versorgen. Dieser Brunnen lieferte reichlich Wasser für Gemüsebeete, Obstbäume und Tiere. Nun ist alles anders geworden! Der Grundwasserspiegel ist in den letzten Jahren stark gesunken und der Brunnen trocknet nach dem Monsun sehr rasch aus“, Sr. Meena, Leiterin des Hilfszentrums ´Mukhta Jivan`, zu Mitgliedern des Vereins beim Gang durchs Gelände im November 2018.


Als Gründe dafür nennt die Leiterin die schwachen oder gar ausbleibenden Monsunregen sowie die Anordnung der Regierung, den Kanal, der aus einem Stausee des umliegenden Gebirges kommend, viele Jahre die Region bewässerte und fruchtbar machte, nach Mumbai umzuleiten.

 

08.
Mär.
 

 

Ärmste indische Frauen nehmen ihr Leben selbst in die Hand
Geschichten zum Weltfrauentag 2019

 notiert von Gerda Geretschläger

 

aktuell85

GUNDELFINGEN  Eine kleine Gundelfinger Reisegruppe (Anna und Gerda Geretschläger, Annette und Dr. Reinhard Bentler, Gundelfingens Alt-Bürgermeister) hat Ende 2018 das Hilfszentrum ´Amalalaya` im Norden der Metropole Mumbai besucht. Hier unterstützt die ´Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.` seit 2005 ärmste Slumkinder und Slumfrauen bei Schul- und Berufsausbildungen.

 

"In der Nähstube der Bildungsstätte übergeben wir staatlich anerkannte Diplome und Fuß betriebene Nähmaschinen an elf junge Frauen. Sie hatten wenige Tage zuvor die Prüfung im Nähhandwerk erfolgreich abgelegt. Auf der Terrasse der Bildungsstätte empfangen uns etwa zwanzig Frauen, die als selbstständige Näherinnen, Gemüsehändlerinnen, Köchinnen, Kosmetikerinnen, Schmuck-Designerinnen und Taxifahrerinnen bereits mitten im Berufsleben stehen und eigenes Einkommen erwirtschaften. Das notwendige ´Knowhow` hatten sie sich in diesem Zentrum angeeignet.

 

 

25.
Feb.
 

 

Linsensuppe für einen guten Zweck

 

aktuell84EMMENDINGEN „Einweckgläser gesucht!“ 

Dieses Plakat hängt seit Weihnachten 2018 an der Eingangstür der Esther-Weber-Schule Emmendingen. Daneben steht ein Tisch mit einer Kiste.

 

Klaus Menden, langjähriger Betreuer im Internat, hat dieses Plakat neben die Eingangstüre der Schule geklebt. Er braucht die Gläser für ´Linsensuppe`. Die produziert er zusammen mit einer Schülergruppe. Vor dem Abfüllen werden die Gläser sterilisiert, so wird die Suppe im Kühlschrank über mehrere Wochen haltbar. Eine andere Schülergruppe stellt Etiketten her, wieder eine andere ettiketiert die Gläser. Eine weitere Gruppe sorgt für den Suppenverkauf.

 

 

20.
Dez.
 

 

Begegnungen mit Engagierten einer Hilfsorganisation

 

aktuell83GUNDELFINGEN Vier Menschen aus Gundelfingen waren in Indien und haben die Partnerorganisation des Gundelfinger Hilfswerks ´Wasser ist Leben`besucht.

Sie kehrten zurück mit einer Fülle von Eindrücken und auch mit der Gewissheit, dass die von ihrer

Heimatgemeinde aus geleistete Hilfe nachhaltig wirkt!

 

Dazu der Bericht von Herbert Geisler

 

>>>DOWNLOAD<<<

 

 

 

15.
Nov.
 

 

Zu Besuch in Hilfszentren des Vereins ´Indienhilfe Wasser ist Leben`

aktuell82

 von Gerda Geretschläger

 

GUNDELFINGEN Zusammen mit Enkeltochter Anna und Ehepaar Bentler besuchte ich vom 04.-14. November einige Hilfszentren der ´Indienhilfe Wasser ist Leben` in und rund um Mumbai. Dr. Reinhard Bentler, langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Gundelfingen, wollte vor Ort die Arbeit der Initiative und Partnerorganisation kennenlernen. Die Initiative war beim Schulfest 1995 der Johann-Peter-Hebel Grundschule Gundelfingen ins Leben gerufen worden und stand bis zur Vereinsgründung 2008 unter der Verwaltung der Gemeinde. Mitglieder der indischen Partnerorganisation hatten der Gemeinde Gundelfingen zwischen 1997 - 2017 bereits fünf Besuche abgestattet und den Bürgermeister mehrfach zum Gegenbesuch eingeladen.

 

 

 

05.
Nov.
 

 

Wo - Wie wurde Ihre Spende 2018 eingesetzt?

 

GUNDELFINGEN    Jahresbericht 2018

aktuell81

>>>DOWNLOAD<<<

 

 

 

04.
Sep.
 

 

Grußworte von Sr. Stella, Leiterin unserer Partnerorganisation,

aktuell80

anlässlich des Jahrestreffens der deutschen Unterstützerkreise 

(Übersetzung)

 

"Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte meine tiefe Wertschätzung zum Ausdruck bringen für Eure Großzügigkeit, mit der Ihr unsere verschiedenen Aktivitäten für ärmste Menschen in Indien, Äthiopien, Kenia und Tansania unterstützt. Euer persönliches Engagement war unglaublich wertvoll für uns...

 

Ihr habt es uns ermöglicht, Tausende von Waisenkindern in Heimen zu betreuen und auszubilden, Alten und Kranken am Abend ihres Lebens Trost und Unterstützung zu geben. Mit Eurer Hilfe haben wir viele Patienten in den Slums und Dörfern medizinisch versorgt und in unseren Häusern HIV/Aids-Kindern- und Frauen besondere Fürsorge gegeben. Tausende von Frauen und Kindern, auf die in den Slums und Dörfern oft...

 

 

08.
Sep.
 

 

Der Schrei nach Hilfe

 

Unsere Partnerorganisation unterhält 3 Hilfszentren in Kerala und bittet um Hilfe.

 

 

 

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

Stichwort Kerala

 

 

 

20.
Aug.
 

 

Der Wassernot mit natürlichen Mitteln entgegen wirken

aktuell79

 

GUNDELFINGEN - MUKHTA JIVAN  Bis April 2010  bewässerte ein Kanal, gespeist aus einem nahelegenen Stausee, Gärten, Felder und Ställe des Gesundheitszentrums´Mukhta Jivan`. Bis zu 250 Patienten profitierten täglich von dem frischem Gemüse, dem Obst und Reis, den Eiern und der Milch aus der eigenen Landwirtschaft. Die Farm war in den späten 1990-er Jahren auch mit deutscher Entwicklungshilfe aufgebaut worden.

 

´Mukhta Jivan`, gelegen im Vorgebirge der ´West Ghats`, etwa 90 Meilen nordöstlich von Mumbai, war ein weit über die Grenzen hinaus bekanntes Gesundheits- und Lepra-Rehabilitationszentrum.

 

Von den farbenfrohen Blumenrabatten und der ehemals ertragreichen Landwirtschaft ist heute nur wenig übrig geblieben: Verstepptes Land, wohin das Auge blickt. Die einst so prächtigen Bananenplantagen sind verdorrt, Gemüse- und Reisäcker sind vertrocknet, in der Farm leben nur noch ein paar Kühe und Ziegen und eine Handvoll Hühner. Das Umland ist ebenfalls verdorrt.

 

Was war passiert?

 

 

20.
Juli
 

 

Erdbeermarmelade für einen guten Zweck

aktuell77

verfasst von Henrike Simmerling, JÜK 2

Johann-Peter-Hebel Grundschule Gundelfingen

 

GUNDELFINGEN  "Am Mittwoch, den 18. Juli, hat die JüK 2 der Gundelfinger Grundschule auf dem Wochenmarkt Erdbeermarmelade für einen guten Zweck verkauft.
Die Mutter einer Schülerin hatte die Idee, ein Erdbeermarmeladen-Projekt in der Zebraklasse zu machen. Sie besorgte uns Unmengen an Erdbeeren und noch alle anderen benötigten Zutaten. So wuschen wir als erstes die Erdbeeren und schnitten sie dann in kleine Stücke. Diese wurden anschließend von der Mutter und unserer Lehrerin in großen Töpfen zu Erdbeermarmelade gekocht und in Gläser gefüllt. Die Gläser beklebten wir mit Etiketten und verzierten die Deckel mit einem Stückchen Stoff. Jedes Kind durfte sich ein Glas Erdbeermarmelade mit nach Hause nehmen. Aber wir hatten noch so viel übrig. Da unsere Schule schon seit über zwanzig Jahren das indische Kinderheim Naya Jeevan unterstützt, kam uns die Idee, die Marmelade auf dem Wochenmarkt zu verkaufen und den Erlös der „Indienhilfe Wasser ist Leben e.V“. zu spenden. Ganz kurzfristig bekamen wir einen Platz auf dem Gundelfinger Markt, um die Erdbeermarmelade zu verkaufen. Und so gingen wir am Mittwoch - von unserem Praktikanten begleitet - in kleinen Gruppen auf den Markt und verkauften die Marmeladen auf Spendenbasis. Wir haben ca. 240 € eingenommen. Darauf sind wir sehr stolz! Mir hat das ganze Projekt Spaß gemacht und die Erdbeermarmelade ist sehr lecker geworden! 

Vielen Dank allen Käufern und Spendern!"

 

 

18.
Juli
 

 

Schulprojekt: "Kochen nach indischen Rezepten"

aktuell76

 

EMMENDINGEN-WASSER  Der Duft von indischen Gewürzen und Speisen strömt durch die Flure der Esther-Weber-Schule Emmendingen- Wasser. Bei den alljährlichen Projekttagen ist es schon Tradition, dass an drei Tagen indische Gerichte serviert werden, zubereitet und gereicht von einer Schüler-Lehrergruppe.

 

Alle Jahre lässt sich die Projektgruppe „Kochen“ neue Gerichte einfallen.

In diesem Jahr stehen auf der Speisekarte Gerichte wie

 

Alu Gobhi (Blumenkohl-Kartoffel-Curry) und Mangolassi,
Dal (Rote Linsen), Alu Sem (Kartoffel-Bohnen-Caurry) und Limettenlassi,
Chana Dal (Kichererbsencurry) und Firni (Mandelpudding).
Zu jedem Essen werden Reis, Joghurt, Pickels und Papadam gereicht.

 

674 EURO sind bei den Projekttagen zusammen gekommen!

Dazu kommen aber noch weitere 1.256 EURO.

Die waren für Marmelade und Linsensuppe eingegangen, privat hergestellt und gegen Spenden angeboten.

 

Der Gesamterlös von EURO 1.930 kommt den neu eingewiesenen Mädchen des Kinderheims´Naya Jivan`zugute.

41 Mädchen, 4-13 Jahre alt, haben zu Beginn des Schuljahres im Kinderdorf ´Naya Jivan`eine neue Heimat gefunden.

 

"Nun können wir alle neuen Mädchen ausstatten mit Uniformen, Schulmappen, Büchern, Heften und Stiften! Habt großen Dank!",

Sr. Stella, Ordensleiterin.

 

Allen Koch- und Einweck-Teams: Ein sehr herzliches Dankeschön für den großartigen Einsatz!

 

15.
Juli
 

 

Gesucht: ´Projekt-Paten`

aktuell75

 

Projekte von 1995 bis 2018

 

 

   4 Regenwasserspeicher wurden ausgehoben und befestigt

17 Brunnen wurden neu installiert

 3 Brunnen samt Tiefbrunnen wurden restauriert

14 Hilfszentren erhielten Solartechnik zur Erzeugung von Strom und Warmwasser

Im Mädchendorf ´Naya Jivan`wurde eine Farm aufgebaut mit Gemüseanbau und Viehhaltung

 

siehe http://www.indienhilfe-wasser-ist-leben.de/index.php/projekte

 

Regenwasserspeicher, Brunnen und Solaranlagen müssen fortlaufend gewartet und instand gehalten werden.

Die Farm im Kinderdorf ´Naya Jivan`mit Gemüseanbau und Viehhaltung muss am Laufen gehalten werden.

 

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Gundelfingen IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

Stichwort: ´Projekt-Patenschaft`

 

 

 

15.
Juli
 

 

Gesucht: Paten für Kindergarten und Vorschule

aktuell74

 

KORLAI  In sieben Siedlungen unweit des kleinen Fischerdorfes Korlai, etwa 150 Meilen südlich von Mumbai, leben viele Ureinwohner-Familien (=Adivasi). Sie waren in den 1970-er Jahren aus dem Landesinneren vertrieben worden und dorthin zwangsumgesiedelt. Der Staat brauchte ihr Land für Staudammbauten, Industrieanlagen, Bergwerke, Autobahnen usw. Die Familien leben von Tagelohnarbeiten in der Umgebung, in Großstädten und in den Emiraten. Nicht selten sind Mütter oder Großeltern über viele Wochen allein zuständig für die Erziehung der Kinder.   

 

„Lange haben sich viele Adivasi - Familien nicht getraut, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Inzwischen besuchen 29 Kinder unseren Kindergarten, 14 Kinder die Vorschule, 126 Kinder kommen zur Hausaufgabenbetreuung“, Sr. Anita, Leiterin des Hilfszentrums, Juni 2018.

„Wir haben 7 Erzieherinnen und Lehrerinnen angestellt. Die ganz Kleinen werden jeden Morgen von der Hütte abgeholt. Es ist eine Freude zu sehen, wie eifrig diese Kinder lernen wollen. 2 Adivasi - Jungen besuchen zum ersten Mal eine ´English-Medium-School`, 2 Jungen gehen auf ein Wirtschafts-Collge, 1 Adivasi-Mädchen hat im Schuljahr 2017-17 erfolgreich die 10.Klasse abgschlossen", Sr. Anita.

 

Gefördert werden Gehälter und Schulartikel für Vorschul-und Hausaufgabenbetreuung.

 

Seitdem die Schwestern über einen Motorroller verfügen, werden alle sieben Adivasi-Siedlungen bei Wind und Wetter besucht. „Der Motorroller erleichtert unsere Arbeit sehr. Bis dahin mussten wir die Strecke von zweimal 15 Kilometer zu Fuß zurück legen. Bei brennender Sonne, Wind und Regen“.

 

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Gundelfingen IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

Stichwort : Patenschaft ´Kindergarten und Vorschule`

 

 

12.
Juli
 

 

Gesucht: Paten für Slumschuleaktuell73

 

MUMBAI - MALWANI In einem Slumbezirk von Mumbais Vorstadt Malwani betreiben unsere Partnerinnen, die ´Helpers of Mary`, zwei kleine Förderschulen und eine Frauen-Bildungsstätte. Die etwa 25.000 Bewohner dieses Bezirks stammen aus allen Regionen Indiens, sprechen verschiedenste Sprachen, gehören unterschiedlichsten Volksgruppen und Glaubensgemeinschaften an. Die Familien halten sich mit Tagelohnarbeiten auf dem Bau und mit Müllsammeln über Wasser.

Inzwischen liegt die Einschulungsrate bei 100%. 180 Kinder, 5-14 Jahre alt, davon 95 Mädchen und 85 Jungen, besuchen täglich die Vorschule und Hausaufgabenbetreuung. Unterrichtet wird von 7 Lehrkräften in Schichten, in fünf verschiedenen Landessprachen und auch in Englisch.

2 Jungen und 5 Mädchen haben das Schuljahr 2017-18 mit dem Mittleren Bildungsabschluss abgeschlossen, 2 Jungen und 4 Mädchen legten das Abitur ab.

1 Junge absolviert ein Ingenieur-Studium.

Unterstützt von Studentinnen und Studenten werden auch Freizeit- und Ferienaktivitäten, Computer- und Englischkurse für Jugendliche angeboten.

Alle Tage  gibt es nach den Hausaufgaben einen Snack und einmal in der Woche eine Banane.

„Es ist schön, wie friedlich die Kinder nebeneinander sitzen und gemeinsam lernen“, Sr. Irene, Leiterin des Hilfszentrums.

„Unser Staff besucht die Kinder auch zuhause und wir achten sehr darauf, dass die Schule nicht abgebrochen wird. Auch in Notfällen sind wir für die Familien da“, Sr. Irene

 

Hilfe wird gebraucht für den täglichen Snack, für Löhne, Miete, Schulartikel, Schul- und College-Gebühren, Fahrtkosten usw.

 

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Gundelfingen IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

Stichwort : Patenschaft´Slumschule`

 

 

04.
Juli
 

 

Gesucht: Paten für 41 Neuankömmlinge

aktuell70

 

NAYA JEEVAN 41 Mädchen, 4 -13 Jahre alt, wurden am 1.Juli von der staatlichen Heimaufsichtsbehörde ins Kinderheim ´Naya Jeevan` neu eingewiesen. Für diese Mädchen sucht die Indienhilfe dringend Pateneltern.

 

Über Patenschaften werden Grundversorgung und Schulbildungen finanziert.

Die Indienhilfe vermittelt grundsätzlich nur´anonyme` Patenschaften, eine Ausnahme gilt für Schulen.

Die Ordensleitung benennt dafür mehrere Gründe: Die Pflege persönlicher Patenschaften bedarf eines hohen Zeitaufwandes. Die technischen Voraussetzungen zur regelmäßigen Kontaktpflege sind im Kinderdorf´Naya Jivan`nicht vorhanden. Die Erfahrung hat gelehrt, dass persönliche Patenschaften Missstimmung in den Gruppen erzeugen, wenn Kinder persönliche Päckche­n bekommen oder Pateneltern ihr Patenkind gar vor Ort besuchen.

 

 

01.
Juli
 

 

Gesucht: Paten für berufliche Ausbildungen

aktuell72

 

NAYA JEEVAN Fast alle Mädchen der Klassen 1-9 haben das Schuljahr 2017-18 mit Erfolg bestanden.

20 Mädchen schlossen mit dem Mittle­ren Bildungsabschluss ab und sind ins College aufgestiegen.

10 Mädchen haben das Abitur abgelegt und werden Mitte Juli mit einer Krankenschwester-Ausbildung beginnen.

Damit stehen im neuen Schuljahr, das Mitte Juni begonnen hat, 22 Mädchen aus ´Naya Jivan` in der Ausbildung zur Krankenschwester. 6 Mädchen haben vor wenigen Wochen die Krankenschwester-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und absolvieren nun ein Freiwilligenjahr in einer ordenseigenen Einrichtung.

Ausgebildete Krankenschwestern haben gute Berufschancen in Kliniken Mumbais. Eine ausgebil­dete Krankenschwester verdient bis zu 350 EURO im Monat.

Die monatlichen Ausbildungskosten für eine Krankenschwester belaufen sich auf 80 bis 120 EURO.

 

Mit Hilfe der ECHO-Stiftung, Treuhandstiftung der Indienhilfe-Wasser-ist Leben, wurden 2017 berufliche Ausbildungen mit 20.000 EURO gefördert.

Die Verwendung der Fördermittel wurde stets ordnungsgemäß nachgewiesen und von staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfern attestiert.

Mit der Förderung aus Gundelfingen haben bereits Hunderte Mädchen erfolgreiche Berufslaufbahnen eingeschlagen.

´Ausbildungspatenschaften`sind hoch willkommen!

 

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Gundelfingen IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

Stichwort: Patenschaft ´Ausbildung` 

 

30.
Juni
 

 

Sauberes Wasser - Glückliche Kinder!

aktuell65

 

DAPADA Das Hilfszentrum Dapada, gelegen 200 Km nördlich von Mumbai, mit einem Heim für 130 Adivasi-Mädchen, einer Kranken- und Entbindungsstation, erhielt vor Monsunbeginn 2018 einen Brunnen.

 

"Der Brunnen ist ca. 30 Meter tief und führt viel Wasser. Das Wasser ist klar und sauber. Bis vor zwei Jahren hatten sich unsere Kinder im nahe gelegenen Fluss gewaschen. Auch die Kleider wurden im Fluss gewaschen. Das geht jetzt nicht mehr. Das Wasser ist stark verschmutzt, seitdem sich mehrere Industrieunternehmen entlang des Flusses angesiedelt haben. Ihr Abwasser gelangt ungefiltert in den Fluss. Unsere Kinder litten an Durchfällen, Hautausschlägen, Kopfweh und Gelbsucht. Im vergangenen Jahr haben wir das gesamte Wasser ankaufen müssen. Den Leuten in der Umgebung geht es nicht besser...", Sr. Asha, Leiterin der Zentralprovinz im Mai 2018.

 

 

13.
Juni
 

 

Jahresversammlung 2018aktuell68

 

GUNDELFINGEN   Kassenbericht 2017   >>>DOWNLOAD<<<

GUNDELFINGEN   Jahresbericht 2017    >>>DOWNLOAD<<<

 

 

10.
Juni
 

 

Zu Besuch in einer Musaharsiedlung nahe Varanasiaktuell71

 

Tagebucheintrag von Anika Kretzdorn, Freiburg

10. Juni 2018

 

VARANASI Noch liegen dichte Nebelschwaden und der Geruch nach Verbranntem über Varanasi, als Schwester Daisy vom Frauenorden ´Helpers of Mary` uns drei Freiburger vom Hostel abholt. Der Jeep rumpelt auf ausgewaschenen Wegen in Richtung Nordwesten, vorbei an Lehmhütten, Ziegen und mageren Rinderherden. „Da sind wir“, sagt Sr. Daisy nach etwa zwei Sunden Fahrt. Die Kinder der kleinen Siedlung warten bereits auf uns. Sie sind dürftig aber recht sauber bekleidet. Viele haben Beulen an Armen und Beinen, gelbe Strähnen in den Haaren und kahle Stellen auf dem Kopf. Hinter ihnen junge und ältere Frauen, den Sari tief ins Gesicht gezogen. Männer sind nicht zu sehen. Viele aufgeregte Worte und Willkommensgesten.

 

 

10.
Mai
 

 

„Hier kann nur eine Mauer helfen!“aktuell66

 

NAYA JEEVAN „Umherziehende Familien ließen sich entlang unserer Farm nieder. Ihre Schweine überrennen immer wieder Zäune und Felder und machen auch nicht Halt vor Hunden und Arbeitern. Vergangenes Jahr haben diese Schweine unsere gesamte Reisernte und einen Großteil der Gemüseernte vernichtet. Hinzu kommt, dass der gesamte Müll auf unserem Gelände landet. Die Behörden unternehmen nichts dagegen, da diese Familien Adivasi-Stämmen angehören. Hier kann nur eine Mauer helfen...“, Sr. Bridget, Leiterin des Mädchenheims ´Naya Jivan`, im Februar 2018.

Zum Schutz der Farm hat´Wasser ist Leben`Mittel für eine Mauer zur Verfügung gestellt.

 

 

01.
April
 

 

Das neue Schuljahr kann beginnen!aktuell65

 

MUMBAI - MALWANI Sintflutartige Regenfälle hatten 2017 in Mumbais Slum Malwani zahlreiche Hütten überschwemmt und zerstört. Viele Familien verloren Hab und Gut und wurden obdachlos. Viele Kinder verloren ihre Schulsachen.

Nun hat der Osterhase ärmsten Mädchen und Buben neue Schulranzen gebracht!

Die Mittel stammen vom Gundelfinger Weihnachtsmarkt 2017.

Dort hatten Grundschulkinder musiziert und auf die Not jener Kinder aufmerksam gemacht.

Das neue Schuljahr kann beginnen!

 

25.
März
 

 

Spaß und Spiel beim beim Gundelfinger Frühlingsmarktaktuell64

 

GUNDELFINGEN Es hat schon Tradition, dass sich Gundelfinger Kinder engagieren für Kinder in ärmeren Ländern.

Mit einer ´Mitmach-Aktion` beim Gundelfinger Frühlingsmarkt setzten sich Kinder ein für Kinder der indischen Slumschule in Malwani. Für eine Spende von zwei Euro konnten Ostereier bemalt, Ostergestecke gebastelt und Sonnenblumenkerne in ein selbst bemaltes Töpfchen eingepflanzt werden.

 

 

03.
März
 

 

Live -Reportageaktuell58

 

„Ist sozialer Aufstieg möglich in einem Land,
in dem Kühe oft mehr wert sind als Menschen?“

 

GUNDELFINGEN Dieser Frage ging Carlotta Huber, mehrfach ausgezeichnete Fotografin aus Freiburg, bei ihrer Indienreise 2017 nach. Die 17-Jährige hielt mit ihrer Kamera alltägliches Leben auf Straßen, in Slums, Schulen, Kinder- und Altenheimen, Leprasiedlungen, Fischerdörfern und öffentlichen Waschplätzen in und rund um die Megacity Mumbai fest.

In einer eindrücklichen Bildschau berichtete die junge Fotografin am 03. März im Strategiehaus der Raiffeisenbank Gundelfingen über ihre Erfahrungen.

 

"Ja, Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft", so das Fazit der jungen Künstlerin.

 

Reportage und Fotos, untermalt mit indischer Musik, insbesondere die mit großer Empathie aufgenommenen Portrait-Aufnahmen hinterließen bei den zahlreichen Besuchern einen tiefen Eindruck.

 

28.
Feb.
 

 

Ein großer Tagaktuell59

 

"Wasser ist Leben" unterstützt seit 2005 die Frauenarbeit der Partnerorganisation im Slum Malwani-Mumbai. Die beiden Vereinsvorsitzenden waren im Januar 2017 vor Ort.

 

MUMBAI - MALWANI  „Unser Haus steht kurz vor dem Kollaps“, so Schwester Irene, Leiterin der Frauen-Bildungsstätte bei unserem Besuch im Januar 2017.

"Das Haus ist, wie alle Häuser hier, vor etwa 20 Jahren auf ehemaligen Schwemmland erbaut worden. Es sackt ständig weiter ab. Eingangsbereich und Untergeschoss liegen bereits 30 cm unter dem Straßenniveau. Zur Regenzeit steht das Untergeschoss immer unter Wasser. Mit dem Regenwasser dringen auch Abwasser, Unrat und Ungeziefer vom Kanal nebenan ein.

 

 

01.
Feb.
 

 

Reich beschenkt!aktuell55

 

DENZLINGEN „Jedem Kind ein Apfel“, so das Motto der Patenkind-Aktion auf dem Weihnachtsbazar des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen. Gemeint waren die 150 Mädchen im indischen Kinderdorf ´Naya Jivan`, allesamt Töchter lepröser Eltern und Mädchen HIV/ pos.

Bei ihrer Weihnachtsaktion unterstützt wurden die Vertreter des Schülerrats, Lorida Ismali, Lukas Kieffer, Fransziska Seifert, Jola Hilpert und Michael Schmidt von den Verbindungslehrerinnen Kerstin Hopfener und Mareike Metz.

 

 

30.
Jan.
 

 

Die "Indienhilfe Wasser ist Leben e.V." hat Geburtstagaktuell54

 

GUNDELFINGEN Gemeinnützig - transparent - effizient - nachhaltig,

so präsentiert sich der Verein ´Indienhilfe Wasser ist Leben `, Ende Januar 2018, 10 Jahre nach Vereinsgründung.

Aus der „Initiative Wasser ist Leben“, beim Schulfest 1995 der Johann-Peter-Hebel Schule Gundelfingen ins Leben gerufen, ist ein bundesweit beachtetes, überkonfessionelles Hilfswerk der Entwicklungszusammenarbeit hervorgegangen.

Partnerorganisation ist die indisch-christliche Frauengemeinschaft „Society of the Helpers of Mary“.

www.societyofthehelpersofmary.org

 

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden ärmste Menschen, vornehmlich Mädchen und Frauen, gefördert. Nahezu 97 % der Spendenmittel fließen in die Förderprojekte. Der Frauenorden gewährleistet die redliche Umsetzung der Fördermittel .

 

 

20.
Jan.
 

 

Schülerinnen und  Schüler der Anne-Frank-Schule Stuttgart besuchen ihr indisches Patenmädchen

Die Anne-Frank-Schule in Stuttgart - Möhringen unterstützt seit vier Jahren ein Patenmädchen im Kinderdorf´Naya Jivan.

Anfang Januar haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Partnerschaftsaustausches mit ihrer indischen Schule in Mumbai auch ihr Patenmädchen besucht.

 

Zwei Neuntklässlerinnen berichten

aktuell57

 

Anna Heuschkel und Anika Göttler (Klasse 9 b)

STUTTGART "Am Samstag, 06. Januar 2018, haben wir uns um 6:30 Uhr an unserer Partner-Schule in Mumbai getroffen. Als alle da waren, fuhren wir zusammen mit Schwester Regina, die für die Öffentlichkeitsarbeit der ´Helpers of Mary` zuständig ist und die uns den ganzen Tag begleitet hat, per Bus zum Kinderheim ´Naya Jeevan`, eine Einrichtung der Society of the Helpers of Mary.

Nach einer Stunde Fahrt machten wir eine Pause. Dann gab es Frühstück in einem Restaurant an
der Straße. Das hat aber nur wenigen von uns geschmeckt. Deshalb haben fast nur die Lehrer etwas gegessen.